Swim Classics in Wuppertal –
Festival in Aachen
Die Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Klaus waren am vergangenen Wochenende gleich auf drei Veranstaltungen unterwegs. Am 25./26.Oktober galt es dabei, gegen internationale Konkurrenz die aktuelle Form zu überprüfen. Zwei Top-Veranstaltungen in Wuppertal und Aachen dienten der Mannschaft aus vollem Training heraus, zu testen und gleichzeitig Pflichtzeiten für die DKM vom 14.-17. Dezember zu schwimmen. Zusätzlich nahm die Nachwuchsmannschaft am 38. Herbstschwimmfest in Bergheim teil.
Wuppertaler Schwimmoper begrüßt internationale Stars
Zur zweiten Auflage der Opera Swim Classics hatte der Veranstalter SG Bayer Wuppertal einige namhafte nationale und internationale Gäste geladen. Das Teilnehmerfeld schmückten unter anderem der Olympiasieger von 2016 über 50m Freistil Anthony Ervin aus den USA, Leonie Beck (SV Würzburg); Jenny Mensing und Felix Ziemann (SC Wiesbaden); Alexandra Wenk (SG Neukölln) und Christian vom Lehn (SG Bayer). Trainer Klaus Schröder trat mit acht Aktiven die Fahrt zur Schwimmoper nach Wuppertal an.
Felsner verteidigt Challenge, Nagy liefert sich packende Duelle mit Anthony Ervin
Bei der ersten Auflage der Swim Classics 2018 hatte Jessica Felsner sich den Titel der 25m Freistil-Challenge sichern können. Die Titelverteidigung gelang Felsner in Wuppertal souverän. Über Vorlauf, Achtel, Viertel-und Halbfinale kam es im letzten Lauf der Veranstaltung im Finale zum Duell um die Challenge gegen Marieke Tienstra (KNZB-Niederlande). Dieses Duell gewann Jessica souverän in 0:11,45 Minuten. Aber auch sonst ließ Jessica in Wuppertal nichts anbrennen. Alle drei Einzelstarts absolvierte sie im Vorlauf locker und stieg in den Finals jeweils als Siegerin auf das Podest.
Im Finale über 50m Schmetterling siegte sie mit neuer persönlicher Bestleistung in 0:26,81 vor Alexandra Wenk (SG Neukölln-0:26,95 Minuten). Das Finale über 50m Freistil gewann Jessica in 0:24,91 Minuten klar. Über 100m Freistil wurde es dann schon knapper. Hier siegte Felsner in 0:55,01 Minuten vor Rosalie Kleyboldt (SC Wiesbaden), die in 0:55,18 als Zweite anschlug.
An der Challenge der Männer nahm Marcel Nagy teil. Souverän erreichte Marcel in 0:10,27 Minuten das Finale, in dem er sich mit dem Olympiasieger über 50m Freistil, Anthony Ervin duellieren durfte. Nuancen trennten am Anschlag die Beiden. Mit 8 /100 Sekunden hinter Ervin hatte Marcel in 0:10,33 Minuten angeschlagen und sich ein beeindruckendes Duell mit dem Star aus den USA geliefert. Auch über 50m Freistil ging es im Finale hauchdünn zwischen den Sprint-Protagonisten zu. Hier stellte Nagy in 0:22,49 Minuten eine neue persönliche Bestleistung auf und unterlag als Zweitplatzierter auf den letzten Metern dem Olympiasieger, der in 0:22,27 Minuten anschlug.
Ein weiteres Finale absolvierte Marcel Nagy über 100m Freistil. Auch in diesem Finale schwamm Nagy in 0:50,59 Minuten eine Bestleistung und belegte damit Platz sieben.
Brustspeziallist Moritz Kemper zeigte sein Können im Finale über 50m Brust. Hier kam es zum Duell mit Christian vom Lehn (SG Bayer). Am Zielanschlag belegte auch Moritz in 0:27,92 Minuten Platz zwei. Seinen zweiten Einsatz hatte Moritz über 50m Freistil. In 0:23,80 Minuten egalisierte er seine Bestleistung und belegte im Vorlauf Platz elf.
Mittelstreckler Ullosat und Leyendecker auch überzeugend
Nicht nur die Sprinter des SC Aqua wussten in der Schwimmoper zu überzeugen. Mit Stefan Ullosat und Sanne Leyendecker brachte der SC Aqua zwei ausgewiesene Mittelstreckler ins Wasser. Beide Aktiven deckten auf, dass der SC Aqua auch auf den Mittelstrecken gegen starke Konkurrenz gut aufgestellt ist.
Auf seiner Paradestrecke über 200m Schmetterling lieferte sich Stefan Ullosat im Finale ein enges Duell mit Alexander Behr (SV Gera).
Nach der 100 Meter – Wende hatte Stefan die Führung übernommen. Im Schlusssprint auf den letzten Metern musste sich Ullosat in 2:05,13 seinem Kontrahenten allerdings als Zweiter geschlagen geben.
Auch im Finale über 200m Lagen bot Stefan Ullosat eine gute Leistung und belegte in 2:05,46 den vierten Platz. Weitere Finalteilnahmen hatte Ullosat über 100m Lagen (0:58,45-Platz Fünf); sowie über 100m Schmetterling (0:56,59-Platz Acht).
Einen phantastischen Wettkampf lieferte Sanne Leyendecker ab. Sechs Starts-Sechs Bestzeiten!
Bei jedem Start belohnte sich die 23-Jährige auf ein Neues und krönte den Wettkampf mit dem Erreichen von zwei Qualifikationszeiten für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin. Über 50m Freistil hatte sie in 0:27,12 Minuten die Quali noch um 23 /100 Sekunden verpasst und belegte in der Schwimmoper nach dem Vorlauf Platz Zehn. Es folgten Bestzeiten über 100 und
200 m Freistil. Im Vorlauf über 100m Lagen folgte dann das erste Highlight. Hier steigerte sich Leyendecker auf 1:06,37. Mit dieser Zeit unterbot sie als Achte die Pflichtzeit für Berlin um 4/100 Sekunden. Für das Finale meldete sich Sanne ab.
Am Schlusstag standen für sie die 200m Lagen an. Bereits im Vorlauf schwamm Sanne Leyendecker in 2:23,62 als Neunte Bestleistung. Die Richtzeit für die DKM hatte sie aber um winzige 26/100 Sekunden verpasst. Als Nachrückerin bekam Leyendecker im Finale aber eine weitere Chance, die sie mit einem gut gelungenen, flüssigen Lauf auch nutzen konnte. In 2:23,23 schlug sie auf Platz acht an, und konnte damit die zweite Pflichtzeit für Berlin eintüten.
Janine Wirz meldet sich zurück
Eileen Vieth zeigte ihre stärkste Leistung über 50m Schmetterling. Das Finale absolvierte Vieth in 0:28,47 Minuten auf Platz sechs. Sebastian Nuyen verpasste seine Bestleistung über 50m Rücken in 0:27,27 Minuten auf Platz 15 nur hauchdünn.
Ein Comeback hatte Janine Wirz in Wuppertal. Nach längerer Wettkampfpause hatte Janine ihre Einsätze über 100m Rücken (1:08,00-Platz 23), sowie 100m Schmetterling (1:06,69-Platz 19).
Bestzeiten unserer Schwimmer auch beim Aachener Schwimmfestival
Den Leistungen in Wuppertal standen die angereisten Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Klaus auch in Aachen bei der 50. Auflage des internationalen Wettkampfes nicht nach. Zahlreiche persönliche Bestleistungen gegen die meist aus den Niederlanden angereiste starke Konkurrenz konnte unser Sportlicher Leiter Elmar Schneider vermelden. Insbesondere Lukas Tietze und Stefanie Sievernich ragten aus der Gruppe der fünf teilnehmenden Schwimmer heraus. Auch in Aachen erreichten die Aqua-Sportler insgesamt fünf Finalteilnahmen.
Tietze und Sievernich steigern sich enorm
In guter Form präsentierten sich im schnellen Aachener Becken besonders Lukas Tietze und Stefanie Sievernich.
Stefanie wusste vor Allem auf der Bruststrecke voll zu überzeugen. Erstmals unter 34 Sekunden schlug sie bei 50m Brust in 0:33,84 Minuten an und belegte nach dem Vorlauf damit den vierten Rang. Für das Finale meldete sich Sievernich ab. Über 100m Brust verbesserte sich Stefanie im Vorlauf auf 1:14,83 zur neuen Bestleistung. Im Finale konnte sie ihre Leistung noch einmal steigern und erreichte in 1:14,58 den fünften Platz. Eine weitere Bestleistung schwamm Stefanie Sievernich in 1:08,62 über 100m Lagen (Platz 8).
Lukas Tietze bot in Aachen einen ausgezeichneten Wettkampf. Reihenweise purzelten dabei bei ihm die persönlichen Bestleistungen. Sowohl über 50m Freistil (0:23,44 Minuten-Platz 20), als auch über 100m Freistil (0:51,71-Platz 25) war er so schnell, wie nie zuvor in seiner Karriere unterwegs. Aber auch über die Lagenstrecken ist Lukas mittlerweile angekommen. Über 100m Lagen steigerte sich Tietze auf 0:59,42 Minuten und verpasste die Pflichtzeit für die DKM um lediglich 3/10 Sekunden. Über 200m Lagen gelang ihm im Vorlauf bereits in 2:09,61 eine neue persönliche Bestmarke. Im Finale setzte Lukas in 2:08,72 gegen starke Konkurrenz aber noch einmal eine Schippe drauf und belegte damit nicht nur den vierten Platz, sondern unterbot die Norm für die DKM um 18 /100 Sekunden.
Auch Jan Nigl erreichte in Aachen ein Finale. Über 100m Rücken hatte er im Vorlauf als Sechster in 0:56,87 Minuten angeschlagen. Im Finale konnte Jan die Leistung mit 0:57,28 Minuten mit dem sechsten Rang bestätigen. Auch über 50m Rücken schwamm Nigl eine gute Zeit heraus und belegte gegen starke holländische Konkurrenz in 0:26,38 Minuten Platz zwölf.
Stephane Oris konnte ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung in Aachen aufwarten. Über 50m Schmetterling steigerte sich Oris auf 0:26,72 Minuten (Platz 32). Seine stärkste Leistung bot Stephane über 400m Freistil (4:07,82 Minuten-Platz14).
Leif- Leonard Kliesch erzielte sein bestes Resultat über 50m Freistil (0:25,00-Platz 39).
Gute Ergebnisse beim 38.Herbstschwimmfest in Bergheim
Zwei Aktive der TG Klaus starteten auch beim 38.Herbstschwimmfest der SG Bergheim. Dabei erzielten Gabriel Holzwardt und Maxim Schmidt einige persönliche Bestleistungen. Gabriel steigerte sich über 100m Lagen auf 1:09,31 Minuten; über 400m Lagen auf 5:10,74 Minuten und über 400m Freistil auf 4:55,98 Minuten und belegte im Jahrgang 2007 damit jeweils den ersten Platz.
Maxim Schmidt erzielte ebenfalls neue persönliche Bestleistungen über 100m Lagen
(1:18,25 Minuten), sowie über 400m Freistil (5:27,58) und belegte damit jeweils Platz zwei im Jahrgang 2006. Über 400m Lagen schlug er in 5:47,53 Minuten gar als Erster seines Jahrgangs an.
EM-Premiere für Felsner
Felsner feiert Premiere bei der Kurzbahn-EM in Glasgow
Lange Zeit ist es her, dass eine Kölner Schwimmerin für Deutschland bei internationalen Titelkämpfen mitwirken durfte. Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften, welche vom 4.-8.12.2019 in Glasgow stattfanden, war es so weit. Die für den SC Aqua Köln startende Jessica Felsner hatte sich über ihre Paradestrecke, den 50m Freistil, für die Titelkämpfe in Glasgow qualifizieren können. Bei ihrer Premiere erreichte Felsner auf Anhieb das Semifinale und überzeugte auch bei ihren Staffel-Einsätzen im Nationaldress des DSV.
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Neuss: Imposante Teamleistung
Imposante Mannschaftsleistung beim Schwimmfest in Neuss
Bei der 44.Auflage des traditionellen Internationalen Rheinland Schwimmfestes in Neuss startete auch die TG Klaus und bot dabei eine imposante Mannschaftsleistung. Im Neusser 50m-Becken wurden in den Vorläufen am 7.12./8.12.2019 insgesamt 2127 Einzelstarts ausgetragen. 26 Vereine hatten ihre Meldungen abgegeben. Aus dem Ausland waren Bielany Warschau (Polen), De Ward und RZ Roermond (Niederlande), sowie aus Luxemburg der Swimming Club Le Dauphin Ettelbrück angereist. Für den SC Aqua Köln gingen sechs Aktive an den Start. Inklusive vier Finalteilnahmen in der Offenen Klasse stiegen unsere Schwimmer insgesamt 48-mal in das kühle Nass. Das Ergebnis in Form der Mannschaftspokalwertung war dabei äußerst imposant. Schließlich erzielte die Truppe mit 182 Punkten den fünften Platz. Inkludiert wurde das tolle Ergebnis mit 30 persönlichen neuen Bestleistungen und dem Gewinn von zwei Wertungen zur punktbesten Leistung in den Jahrgängen 2007 männlich durch Gabriel Holzwardt, sowie dem Jahrgang 2002 weiblich durch Stefanie Sievernich.
Holzwardt nun auch über 100m Brust auf Platz Eins der Deutschen Jahrgangs-Bestenliste
Beim Signal Iduna-Cup in Solingen hatte Gabriel Holzwardt bereits über 400m Lagen eine neue persönliche Bestleistung erzielt und die schnellste Zeit im Jahrgang 2007 in diesem Jahr geschwommen. Beim Rheinland Schwimmfest im Neusser Becken setzte Gabriel zum Ende des Schwimmjahres ein weiteres Ausrufezeichen. Bereits im Vorlauf hatte Holzwardt über 100m Brust angedeutet, dass über diese Strecke mit ihm zu rechnen ist. Sensationell hatte sich Gabriel Holzwardt mit 1:14,48 als 12-Jähriger für das Finale der Offenen Klasse qualifizieren können. Im Finale legte Gabriel noch eine Schippe drauf und steigerte sich auf 1:11,25. Hinter Cedric Büssing (SG Dortmund -1:08,94 Minuten), sowie Julian Hankiewicz (Bielany Warschau-1:09,58) belegte Holzwardt in der Offenen Klasse Platz eins. Mit der in diesem Wettkampf erzielten Zeit sicherte sich Gabriel außerdem die punktbeste Leistung des Jahrgangs 2007. Damit aber noch nicht genug: Die erzielte Zeit in Neuss hatte als Ergebnis zur Folge, dass Gabriel seinen bei den Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften aufgestellten NRW-Jahrgangsrekord noch einmal verbessern und sich auf Platz Eins der deutschen Bestenliste über 100m Brust platzieren konnte. Auch über 200m Brust steigerte sich Holzwardt auf 2:40,40 Minuten ebenfalls zu persönlicher neuer Bestzeit. Insgesamt belegte Gabriel in Neuss sieben erste Plätze in den Jahrgangs-Entscheidungen.
Stefanie Sievernich erzielt die punktbeste Leistung im Jahrgang 2002
Eine weitere punktbeste Leistung holte sich Stefanie Sievernich im Jahrgang 2002 weiblich. Im Vorlauf über 100m Freistil erzielte Stefanie mit 1:01,11 nicht nur die beste Leistung der Veranstaltung im Jahrgang 2002, sondern qualifizierte sich auch mit der geschwommenen Zeit für das Finale der Offenen Klasse. In diesem Finale bestätigte Stefanie mit 1:01,19 ihre Leistung und belegte den Silberrang. Auch Sievernich war in Neuss insgesamt fünffache Siegerin ihres Jahrgangs. Agnes Lockstein (Jg.2007) absolvierte in Neuss beeindruckende elf Starts. Hierbei erzielte sie nicht nur sechs persönliche neue Bestzeiten, sondern qualifizierte sich auch über 100m Schmetterling für das Finale in der offenen Wertung. In diesem Finale schwamm Agnes auf Platz fünf und platzierte sich mit persönlicher Bestzeit in 1:12,86 auf Platz 28 der Jahrgangs-Bestenliste im DSV. Beeindruckend war auch die Leistung von Nils Förster (Jg.2004). Bei acht Starts gelangen Nils sieben persönliche Rekorde und zwei Siege im Jahrgang über 50-und 100m Rücken.
Seine stärkste Leistung bot Nils allerdings als Zweiter über 400m Freistil (4:39,06). Vehement nach vorne arbeitet sich mittlerweile auch Maxim Schmidt (Jg.2006). In Neuss zeigte Maxim einen sehr guten Wettkampf und erzielte bei neun Starts acht persönliche Bestzeiten.
Enorme Leistungssteigerungen gelangen Maxim vor allem über die Bruststrecken. Über 50m Brust gewann Maxim die Jahrgangswertung in 0:37,48. Über 100m Brust belegte er in 1:22,43 Platz zwei, wie auch über 200m, wo er erstmals die Drei-Minutenmarke mit 2:58,40 knackte.
Lange Strecken: SC Aqua top
Über die langen Strecken zum Jahresende richtig gut
Mit lediglich fünf Aktiven hatte der SC Aqua Köln zum Wettkampf vom 29.11.-01.12.2019 beim Signal Iduna-Cup des Schwimm-Club Solingen gemeldet. Dabei war der Schwerpunkt für alle Starter der Gleiche: Für die Nachwuchsriege der TG Klaus ging es in der Klingenhalle auf die Langen Strecken über 400m Lagen, sowie 800m und 1500m Freistil. Alle Aktiven zeigten dabei richtig gute Leistungen und schwammen bei neun Starts acht persönliche Bestzeiten auf der 50m-Bahn.
Gabriel Holzwardt schwimmt zum Ende des Jahres auf Platz Eins der Jahrgangs-Bestenliste
Die stärkste Leistung aller Aktiven zeigte Gabriel Holzwardt über 400m Lagen.
Der Silbermedaillengewinner der DSV-Jahrgangsmeisterschaften über diese Strecke steigerte sich um elf Sekunden auf 5:16,24, und war damit in Solingen der schnellste Schwimmer aller Teilnehmer über die lange Lagenstrecke. Mit der geschwommenen Zeit belegt Gabriel in der DSV-Bestenliste im Jahrgang 2007 Platz eins. Auch bei seinem zweiten Start war Holzwardt im Jahrgang nicht zu schlagen und gewann über 1500m Freistil souverän in 19:41,52. Über diese Strecke war seine Steigerung um 21 Sekunden ebenfalls phänomenal.
Im Jahrgang 2006 steigerte sich Georg Lockstein über die gleiche Strecke gar um 56 Sekunden und gewann seine Jahrgangs-Konkurrenz in neuer Bestzeit mit 20:26,08. Auch über 400m Lagen verbesserte sich Georg enorm und schlug in 6:04,05 als Dritter an. Seine Schwester Agnes lieferte über 800m Freistil ein richtig gutes Rennen ab und gewann im Jahrgang 2007 in 10:26,02. Dabei steigerte sie ihre Bestmarke um 27 Sekunden. Über 400m Lagen belegte Lockstein in 5:53,85 Minuten den zweiten Platz.
Nils Förster (Jg.2004) steigerte sich über 400m Lagen gar um 34 Sekunden und gewann seine Jahrgangswertung mit 5:22,48 Minuten eindeutig. Auch über 1500m Freistil war Nils in 19:15,49 siegreich.
Eine Premiere hatte Maxim Schmidt (Jg.2006). Im Klingenbad schwamm Maxim erstmals im Wettkampf die 400m Lagen-Distanz, und absolvierte diese mit Bravour, indem er in 5:59,09 Minuten als Zweiter seines Jahrgangs das Podium betreten konnte.
Zusammenfassend war Solingen für die Nachwuchsschwimmer eine Reise wert. Bei neun Starts bedeuten schließlich sechs-Gold, zwei-Silber und eine Bronzemedaille ein gutes Ergebnis, auf das man aufbauen kann.
Weihnachtsabschluss in Wuppertal
Nachwuchswettkampfmannschaft:
Weihnachtsabschluss in Wuppertal
Für die Nachwuchswettkampfmannschaft des SC Aqua Köln 2008 e.V. ging es am 24. November zum weihnachtlichen Jahresabschluss in das Leistungszentrum am Küllenhahn nach Wuppertal. Nach dem fordernden letzten Wettkampf stand für die Aqua-Aktiven diesmal der Spaß und die Teamerfahrung im Vordergrund. Nichtsdestotrotz gingen die Athleten mit größter Konzentration an ihre Starts über die 50 m und 100 m Strecken. Dies war bei dem, vor allem im jungen Jugendbereich gut besetzten Wettkampf, auch dringend angezeigt.
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Felsner sprintet zur EM
Jessica Felsner sprintet zur EM nach Glasgow
v.l.n.r. Jessica Felsner, Janine Wirz, Sanne Leyendecker, und Eileen Vieth. 4x50m Lagenstaffel weiblich
Vom 13.-17.November war es wieder soweit. In Berlin standen die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen auf dem Programm. Am Prenzlauer Berg hatten insgesamt 153 Vereine aus Deutschland, sowie mit Slavia Liberec und Slavia Pilsen zwei Vereine aus der Tschechei 1726-Einzel, sowie 175 Staffelstarts abgegeben. Zahlreiche Altersklassenrekorde und auch Deutsche Rekorde wurden von den Aktiven geschwommen. Die beeindruckendste Leistung lieferte die für die SG Frankfurt startende Sarah Köhler. Mit 15:18,01 Minuten erzielte sie über 1500m Freistil einen neuen Weltrekord. Zusätzlich ging es für viele der anwesenden Schwimmerinnen und Schwimmer darum, die letzte Möglichkeit zur Qualifikation für die vom 4.-8.Dezember in Glasgow stattfindenden Kurzbahneuropameisterschaften zu nutzen.
Diese Zielsetzung hatte auch die für den SC Aqua Köln startende Jessica Felsner. Über 50m Freistil schaffte Jessica dieses hochgesteckte Ziel als Zweit-Platzierte des Finales und sprang auf den Zug nach Glasgow auf. Neben der Silbermedaille für Felsner gab es zusätzlich eine Gold, eine Silber, sowie eine Bronzemedaille in den Staffel-Disziplinen zu feiern. Der SC Aqua war bei diesen Titelkämpfen damit wiederholt der erfolgreichste Verein aus der Domstadt.
Felsner schafft EM-Quali und liefert sich über 50m Freistil ein enges Rennen um Gold
Den Vorlauf über ihre Paradestrecke, den 50m Freistil, hatte Jessica Felsner in 0:24,36 Minuten souverän vor Jessica Steiger (Vfl Gladbeck) gewonnen. Mit der erzielten Zeit hatte sie die Norm für die Europameisterschaften um 24/100 Sekunden klar unterboten. Auch Jessica Steiger war im Vorlauf um 4/100 Sekunden unterhalb der vom DSV geforderten Norm geblieben.
Im abendlichen Finale erwarteten viele einen Zweikampf der beiden Schwimmerinnen um die Goldmedaille. Dieses Finale sollte dann aber zum unerwarteten Dreikampf um den Titel werden. Mit Lisa Höpink (SG Essen) gesellte sich die Viertplatzierte des Vorlaufes in einem Herzschlagfinale auf den letzten Metern dazu und schlug um die Winzigkeit von 2/100 Sekunden Vorsprung vor Felsner in 0:24,37 Minuten an. Die Drittplatzierte Jessica Steiger setzte mit 0:24,55 Minuten in diesem hochklassigen Finale den Deckel für Glasgow als Dritte unterhalb der vom DSV geforderten Norm drauf. Die Zuschauer im Europasportpark hatten das gesehen, was einen spannenden Sprint im Schwimmsport ausmacht.
Eine weitere Finalteilnahme schaffte Jessica in 0:54,13 Minuten als Viertplatzierte der Vorläufe mit neuer persönlicher Bestleistung über 100m Freistil.
Im A-Finale steigerte sich Felsner noch einmal enorm und belegte in 0:53,66 Minuten mit 24/100 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang Platz vier.
Auch im Vorlauf über 50m Schmetterling gelang Jessica Felsner in 0:26,80 Minuten eine neue Bestleistung. Das A-Finale absolvierte sie in 0:26,98 Minuten als Fünfte. Die größte Leistungssteigerung zeigte Felsner über 100m Schmetterling. Das A-Finale verpasste sie in neuer persönlicher Bestleistung (1:00,75) nur um 6/100 Sekunden. Im B-Finale schlug Felsner in 1:00,37 Minuten als Zehnte an. Sie hatte sich somit um insgesamt 1,15 Sekunden auf dieser Strecke gesteigert und eine in jeder Hinsicht überragende Meisterschaft abgeliefert.
A-Finalteilnahmen durch Marcel Nagy und Moritz Kemper
Neben Felsner konnten auch andere Aktive ihre Leistungen in Berlin voll abrufen. Marcel Nagy schwamm bei seinen drei Einzelstarts nur Bestzeiten. Als Fünfter nach den Vorläufen erreichte er über 50m Freistil mit persönlicher Bestleistung in 0:22,37 Minuten das A-Finale. In diesem steigerte er sich nochmals auf 0:22,30 Minuten und belegte damit den achten Platz. Wie eng und spannend es auch in diesem Finale zuging, ist darin belegt, dass Marcel vom Drittplatzierten (Fabian Schneider-1.SC Ravensburg) lediglich 35/100 Sekunden trennten.
Seinen zweiten Einzelstart absolvierte Marcel Nagy über 50m Schmetterling. Auch über diese Strecke glänzte Nagy mit persönlicher Bestleistung in 0:24,32 Minuten (Platz 18).
Die dritte Bestmarke schaffte Nagy über 100m Freistil mit 0:50,11 Minuten. Nach den Vorläufen bedeutete diese Zeit Platz 22.
Auch Moritz Kemper schaffte es bei seinem Einzelstart über 50m Brust ins A-Finale. In diesem Finale belegte Moritz in 0:27,54 Minuten den achten Platz.
Viele Bestleistungen der Aktiven zum Höhepunkt der Kurzbahnsaison
Für gute Leistungen waren alle Teilnehmer des SC Aqua Köln bei dem Höhepunkt der Kurzbahnsaison parat. Als Beispiel dafür sei Sebastian Nuyen erwähnt, der bei seinen Einzelstarts nahe an seine persönlichen Rekorde heranschwimmen konnte. Über 50m Brust schlug Sebastian in 0:28,38 Minuten an und verpasste das B-Finale um lediglich 13/100 Sekunden. Auch über 100m Brust zeigte Sebastian eine gute Leistung und belegte in 1:02,23 Minuten Platz 20. Über 100m Lagen schlug Sebastian Nuyen in 0:57,87 Minuten auf Platz 30 an.
Stefan Ullosat musste auf Grund einer Knieverletzung seine Starts über 100 und 200m Lagen absagen. Naturgemäß war auf den verbliebenen Starts über 200m Schmetterling (2:04,24 Minuten-Platz 22); sowie über 100m Schmetterling (0:55,41 Minuten-Platz 20) an Bestzeiten nicht zu denken. Dennoch verpasste Stefan das B-Finale über die letztgenannte Strecke nur um 28/100.
Eine persönliche Bestleistung gelang dafür Eileen Vieth, die über 50m Freistil in 0:25,89 Minuten sich im starken Feld auf Platz 20 einreihen konnte. Ihren zweiten Einzelstart absolvierte Eileen über 50m Schmetterling. Hier belegte Vieth in 0:28,37 Minuten Platz 29.
Eine starke DKM lieferte Sanne Leyendecker in Berlin ab. Auch im Europasportpark konnte Sanne bei ihren zwei Starts über persönliche Bestzeiten jubeln. Sowohl über 100m Lagen, wo sie in 1:05,52 Minuten auf Platz 24 anschlug, als auch über 200m Lagen (2:21,09 Minuten) schwamm sie jeweils wieder einmal persönliche Bestzeiten.
Mirko Ewald belegte über 50m Freistil in 0:22,91 Minuten Platz 21.
Eine neue Bestmarke erzielte Lukas Tietze über die gleiche Strecke in 0:23,38 Minuten (Platz 36). Zudem startete Lukas noch über 50m Schmetterling (0:25,07 Minuten-Platz 30); sowie über 100m Freistil (0:52,17 Minuten-Platz 57)
Staffeln halten mit der Deutschen Spitze mit und erreichen Titel und drei Medaillen
Was in den Einzel-Disziplinen schon sehr gut funktionierte, schaffte die Truppe unter ihrem sportlichen Leiter Elmar Schneider auch bei den Staffel-Disziplinen voll ins Wasser zu reproduzieren. Hinter der SG Essen und der Neckarsulner Sport-Union war der SC Aqua Köln der erfolgreichste Verein der Staffel-Wettkämpfe im Berliner Europa-Sportpark. Einen maßgeblichen Beitrag zu den Erfolgen leisteten neben den bereits erwähnten Aktiven auch die nur in den Staffelwettkämpfen eingesetzten Schwimmerinnen Janine Wirz und Stefanie Sievernich, sowie Jan Nigl. Zudem errangen die Aktiven bei sechs eingesetzten Staffeln vier neue Vereinsrekorde und ließen die Vereinsverantwortlichen in wahre Jubelekstasen ausbrechen.
Zum Titel schwamm die 4x50m Lagenstaffel weiblich. In der Besetzung Janine Wirz, Sanne Leyendecker, Eileen Vieth und Jessica Felsner gewann unsere Staffel Gold in 1:42,11 Minuten mit neuem Vereinsrekord vor der SG Neukölln Berlin und der SG Dortmund.
Auch die 4x50m Freistil Mixed-Staffel stellte in 1:34,06 Minuten in der Besetzung Mirko Ewald; Marcel Nagy, Eileen Vieth und Jessica Felsner einen neuen Vereinsrekord auf und belegte hinter der SG Essen, die einen neuen Deutschen Rekord in 1:32,39 aufstellte, den Silberrang. Platz drei ging an die Neckarsulmer Sport-Union.
Zum kompletten Medaillensatz kam es über die 4x50m Lagen Mixed-Staffel. Hier wurde in 1:43,39 ebenfalls ein neuer Vereinsrekord aufgestellt. In der Besetzung Jan Nigl, Moritz Kemper, Eileen Vieth und Jessica Felsner schlug unsere Staffel hinter der Neckarsulmer Sport-Union und der SG Essen als Dritte an.
Einen weiteren Vereinsrekord erreichte die weibliche 4x50m Lagen Staffel in 1:55,66 und belegte in der Besetzung Janine Wirz, Stefanie Sievernich, Eileen Vieth und Jessica Felsner damit Platz 7. Jeweils Platz fünf erreichten die männlichen Staffeln über 4x50m Freistil in der Besetzung Marcel Nagy, Mirko Ewald, Lukas Tietze und Moritz Kemper , sowie über 4x50m Lagen mit der Besetzung Marcel Nagy, Moritz Kemper, Lukas Tietze und Mirko Ewald.
Medaillenflut in der Schwimmoper
Medaillenreigen in der Wuppertaler Schwimmoper
Am 2./3.November fanden in der Wuppertaler Schwimmoper die NRW-Kurzbahnmeisterschaften statt. Für die Veranstaltung im Sport Bad am Johannisberg hatten 102 Vereine insgesamt 690 Aktive gemeldet. An den zwei Wettkampftagen waren in den Vorläufen 2228 Einzel, sowie 147 Staffelstarts angesetzt. Die Mannschaft des SC Aqua Köln war mit ihrem Trainer Klaus Schröder und 16 Schwimmerinnen und Schwimmern in der Schwimmoper sehr erfolgreich. Als Ausbeute konnten die Aktiven am Ende der Veranstaltung als Medaillenreigen drei Einzel-Gold; fünf Einzel-Bronze, sowie drei Staffel-Gold und eine Staffel-Silbermedaille präsentieren. Insgesamt nahmen die erfolgreichen Schwimmer 20-mal in den angesetzten Finals teil. Der SC Aqua belegte Platz sieben in der Medaillenwertung und war damit der erfolgreichste Kölner Verein.
Moritz Kemper und Marcel Nagy gewinnen drei Goldmedaillen in den Einzeldisziplinen
Zwei Einzeltitel über die Brustlage holte sich am Johannisberg Moritz Kemper. Nachdem Moritz über 50m Brust in 0:27,58 mit großem Abstand vor Alexander Kühling (SG Bayer)
als Erster angeschlagen hatte, kam es über die 100m im Finale zum zweiten Duell der Beiden. In diesem Finale ging es dann deutlich knapper zu. Am Anschlag hatte Moritz in 1:02,35 seinen Kontrahenten um 35/100 Sekunden Vorsprung knapp auf Platz zwei verwiesen. Eine weitere Finalteilnahme hatte Moritz noch über 100m Lagen. In diesem Finale belegte er in 0:58,47 Minuten den sechsten Platz.
Marcel Nagy deckte im Finale seine Sprinter-Qualitäten über 50m Freistil deutlich auf. Der Student der Keiser University in Fort Lauderdale (Florida) war der zweite Goldmedaillengewinner für den SC Aqua. In der Schwimmoper sicherte sich Nagy souverän den Titel in 0:22,58 Minuten vor Mateus Naves Brigido (Aachener SV).
Eileen Vieth, Jan Nigl, Lukas Tietze und Mirko Ewald erringen fünf Bronzemedaillen
Einen guten Wettkampf lieferte Eileen Vieth im Wuppertaler Becken ab. Im Finale über 50m Freistil verpasste sie in 0:26,04 Minuten ihre Bestleistung nur knapp und sicherte sich mit dieser Zeit, wie auch über 50m Schmetterling (0:28,04 Minuten) Bronze. Hier hatte sie mit Kim Kristin Krüger (SG Dortmund) zeitgleich als Dritte angeschlagen. Für das Finale über 100m Freistil meldete sich Eileen ab. Den Vorlauf hatte sie in 0:58,12 Minuten als Zehnte beendet.
Drei Finalteilnahmen gingen auf das Konto von Jan Nigl, der sich über 50m Rücken mit 0:26,09 Minuten auf den Bronzerang einordnen konnte. Weitere Finalteilnahmen hatte Jan über 100m Rücken (0:57,21 Minuten -Platz 4) und über 50m Schmetterling (Platz zehn in 0:26,26 Minuten).
Lukas Tietze zeigte seine Stärken als Drittplatzierter über 50m Schmetterling. Nach guter Vorlaufleistung schlug Lukas im Finale in 0:25,06 Minuten an und sicherte sich somit den Podest Platz. Eine gute Leistung zeigte Tietze aber auch über 100m Freistil (Platz 21 – 0:52,40).
Eine weitere Bronzemedaille gab es durch Mirko Ewald zu vermelden. Mirko sprintete sich in 0:23,35 Minuten über 50m Freistil auf das Podest.
Finalteilnahmen von Ullosat, Leyendecker, Mariella Ewald und Oris
Keine Medaillen, aber gute Leistungen und vier Finalteilnahmen hatte Stefan Ullosat als Ergebnis aus Wuppertal mitnehmen können. Über 200m Schmetterling belegte Stefan in 2:04,07 Platz vier. 21/100 fehlten ihm als Fünfter in 0:58,21 Minuten über 100m Lagen zu Bronze. Platz fünf belegte Ullosat in der Zeit von 0:56,60 Minuten auch über 100m Schmetterling. Zu Platz sechs reichte es über 50m Schmetterling in 0:25,60 Minuten.
Richtig überzeugend tritt Sanne Leyendecker auf. Auch bei den NRW-Titelkämpfen hatte sie bei jedem ihrer vier Einzelstarts eine neue persönliche Bestleistung zu vermelden. Sowohl im Vorlauf über 100m Freistil (0:58,41 Minuten – Platz elf) als auch über 200m Freistil (2:06,43 Platz sieben) konnte sie über neue Bestzeiten und die Quali zur DKM jubeln. Auch über 100m Lagen erzielte Sanne im Vorlauf in 1:06,28 und Platz acht eine neue Bestmarke. Die beeindruckendste Leistung gelang ihr im Vorlauf über 200m Lagen, den sie in 2:21,77 absolvierte und sich um 1,46 Sekunden steigern konnte. Für die Finals über 200m Freistil und 100m Lagen meldete sich Leyendecker ab. Im Finale über 200m Lagen schlug Sanne Leyendecker in 2:22,30 als Vierte an. Über 100m Freistil belegte sie in 0:58,87 Minuten Platz zehn.
Mariella Ewald konnte sich als Vierte über 50m Rücken in 0:29,22 Minuten ebenso freuen. Mit der erreichten Zeit hat sie ebenfalls die Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften vom 14.-17.November in der Tasche. Eine Finalteilnahme hatte aber auch Stephane Oris in Wuppertal zu vermelden. Über 200m Lagen steigerte Oris seine persönliche Bestleistung auf 2:12,70 Minuten und belegte damit Platz neun.
Zu einer neuen Bestleistung schwamm Florian Schröder über 50m Freistil in 0:24,05 Minuten (Platz19). Knapp an ihrer Bestleistung vorbei, schwamm Stefanie Sievernich über 200m Lagen ein gutes Rennen und belegte in 2:27,11 Platz 13. Auch über 200m Brust verfehlte Stefanie ihre persönliche Bestleistung nur knapp.
Weitere Teilnehmer des SC Aqua in Wuppertal waren Janine Wirz, Chloe´ Müller, Adrian Richter und Leif-Leonard Kliesch.
Die Staffelwettbewerbe bestimmt der SC Aqua Köln
Die Staffelwettbewerbe waren klar in der Hand des SC Aqua Köln. Von den sechs möglichen Titeln gingen drei an die Domstädter. Die 4x50m Freistilstaffel männlich gewann der SC Aqua in der Besetzung Mirko Ewald, Lukas Tietze, Marcel Nagy und Stefan Ullosat in 1:33,62. Die 4x50m Lagenstaffel männlich war in der Besetzung Marcel Nagy, Moritz Kemper, Jan Nigl und Mirko Ewald in 1:41,02 ebenfalls erfolgreich.
Die 4x50m Lagen Mixed-Staffel siegte in der Besetzung Jan Nigl, Moritz Kemper, Eileen Vieth und Sanne Leyendecker in 1:47,45 Minuten.
Zu Silber in 1:46,48 schwamm in der Besetzung Stefanie Sievernich, Janine Wirz, Sanne Leyendecker und Eileen Vieth die weibliche 4x50m Freistilstaffel. Zu Platz vier reichte es für die Lagenstaffel der Frauen in 1:58,84 Minuten in der Besetzung Janine Wirz, Stefanie Sievernich, Eileen Vieth und Sanne Leyendecker.
Felsner Siebte beim Weltcup
Felsner belegt Platz sieben beim Weltcup in Kasan
Groß war die Freude bei Jessica Felsner und den Verantwortlichen des SC Aqua Köln, als die Einladung seitens des DSV zur Teilnahme am Weltcup in Kasan eintrudelte. Zusammen mit
Philip Heintz (SV Nikar Heidelberg) und dem sportlichen Leiter Elmar Schneider als Betreuer des SC Aqua Köln flog Felsner zu ihrer Weltcup-Premiere. Diese wurde mit dem Erreichen des Finals über 50m Freistil und Platz Sieben zu einem großen Erfolg für Jessica und nicht zuletzt auch für den Schwimmsport in der Domstadt.
Imposante Metropole Kasan begrüßt die internationale Schwimmelite
Am Dienstag, den 29.Oktober ging der Flug von Düsseldorf mit Zwischenlandung in Moskau und Weiterflug nach Kasan. Die Hauptstadt der halbautonomen Republik Tatarstan mit rund 1,5 Millionen Einwohnern liegt ca. 800 Kilometer östlich von Moskau und hat Einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die teilnehmenden Sportler waren in drei Hotels der Metropole untergebracht. Jessica Felsner, Philip Heintz und Elmar Schneider wurden im Mariott-Hotel an der Ulitsa Karla Marksa bestens versorgt. Täglich pendelte ein Shuttlebus die Sportlerinnen und Sportler ins ca. vier Kilometer entfernte Aquatics Palace an der Sibgata Khakima. Ein beeindruckendes und opulentes Büfett sorgte täglich dafür, dass die Aktiven gut mit Essen versorgt waren. Der erste Eindruck nach Betreten des Aquatic-Palace war sowohl für Jessica, als auch für Elmar Schneider epochal. Das 2013 eröffnete Schwimmstadion verfügt über zwei 50m Bahnen, die hintereinander angeordnet sind, und fasst Platz für 4185 Zuschauer. Die Schwimmstätte diente bereits für einige Top-Events, wie der Sommer Universiade 2013, sowie den Schwimm-Weltmeisterschaften 2015 und den Schwimm – Jugendeuropameisterschaften in diesem Jahr. Zum Weltcup waren Schwimmstars wie Katinka Hosszu (Ungarn), Cate Campbell (Australien), Jeanette Ottesen (Dänemark),Danas Rapsys (Litauen), Vladimir Morozov (Russland) und viele weitere Stars angereist.
Die ersten zwei Tage waren dem Sightseeing gewidmet
Bevor der sportliche Wettkampf am 1.November beginnen sollte, gab es in der russischen Metropole Vieles zu erkunden. Unter Anleitung einer Übersetzerin bot der Besuch an dem Fluss Kasanka gelegenen Kreml von Kasan doch Einiges. Die historische Zitadelle ist seit dem Jahr 2000 Weltkulturerbe der UNESCO und beinhaltet unter anderem mit der Kul-Sharif-Moschee die zweitgrößte Moschee Europas. Weitere Sehenswürdigkeiten sind dort die Mariä-Verkündigungs Kathedrale, die Preobraschenski Kathedrale, Glockenturm, Sujumbike-Turm, Erlöser-Tor ect. Die Monumente erstrahlten bei Dunkelheit in einem bunten Lichtermeer und hinterließen bei den internationalen Gästen bleibende Erinnerungen einer in jeder Hinsicht beeindruckenden Stadt.
Felsner´s Weltcup-Premiere wird zum Erfolg
Am Samstag stand für Jessica der Sprint über 50m Schmetterling auf dem Programm. Auch dieser Wettkampf wurde mit einer guten Platzierung auf Platz 15 in 0:27,54 Minuten beendet.
Am dritten und letzten Wettkampftag folgte ein gutes Rennen über 100m Freistil. Im Vorlauf schlug Felsner in 0:56,39 Minuten auf Platz 12 an und verfehlte das abendliche Finale um 93/100 Sekunden und Platz acht allerdings relativ deutlich. Erin Gallagher aus Südafrika hatte eben um diese Zeit schneller als Achte angeschlagen und das Finale erreicht.
Zusammenfassend hatten die Aktive und der Sportliche Leiter Elmar Schneider eine beeindruckende Woche erlebt und freuen sich bereits auf weitere internationale Einsätze.
Swim Classics und Festival
Swim Classics in Wuppertal –
Festival in Aachen
Die Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Klaus waren am vergangenen Wochenende gleich auf drei Veranstaltungen unterwegs. Am 25./26.Oktober galt es dabei, gegen internationale Konkurrenz die aktuelle Form zu überprüfen. Zwei Top-Veranstaltungen in Wuppertal und Aachen dienten der Mannschaft aus vollem Training heraus, zu testen und gleichzeitig Pflichtzeiten für die DKM vom 14.-17. Dezember zu schwimmen. Zusätzlich nahm die Nachwuchsmannschaft am 38. Herbstschwimmfest in Bergheim teil.
Wuppertaler Schwimmoper begrüßt internationale Stars
Zur zweiten Auflage der Opera Swim Classics hatte der Veranstalter SG Bayer Wuppertal einige namhafte nationale und internationale Gäste geladen. Das Teilnehmerfeld schmückten unter anderem der Olympiasieger von 2016 über 50m Freistil Anthony Ervin aus den USA, Leonie Beck (SV Würzburg); Jenny Mensing und Felix Ziemann (SC Wiesbaden); Alexandra Wenk (SG Neukölln) und Christian vom Lehn (SG Bayer). Trainer Klaus Schröder trat mit acht Aktiven die Fahrt zur Schwimmoper nach Wuppertal an.
Felsner verteidigt Challenge, Nagy liefert sich packende Duelle mit Anthony Ervin
Bei der ersten Auflage der Swim Classics 2018 hatte Jessica Felsner sich den Titel der 25m Freistil-Challenge sichern können. Die Titelverteidigung gelang Felsner in Wuppertal souverän. Über Vorlauf, Achtel, Viertel-und Halbfinale kam es im letzten Lauf der Veranstaltung im Finale zum Duell um die Challenge gegen Marieke Tienstra (KNZB-Niederlande). Dieses Duell gewann Jessica souverän in 0:11,45 Minuten. Aber auch sonst ließ Jessica in Wuppertal nichts anbrennen. Alle drei Einzelstarts absolvierte sie im Vorlauf locker und stieg in den Finals jeweils als Siegerin auf das Podest.
Im Finale über 50m Schmetterling siegte sie mit neuer persönlicher Bestleistung in 0:26,81 vor Alexandra Wenk (SG Neukölln-0:26,95 Minuten). Das Finale über 50m Freistil gewann Jessica in 0:24,91 Minuten klar. Über 100m Freistil wurde es dann schon knapper. Hier siegte Felsner in 0:55,01 Minuten vor Rosalie Kleyboldt (SC Wiesbaden), die in 0:55,18 als Zweite anschlug.
An der Challenge der Männer nahm Marcel Nagy teil. Souverän erreichte Marcel in 0:10,27 Minuten das Finale, in dem er sich mit dem Olympiasieger über 50m Freistil, Anthony Ervin duellieren durfte. Nuancen trennten am Anschlag die Beiden. Mit 8 /100 Sekunden hinter Ervin hatte Marcel in 0:10,33 Minuten angeschlagen und sich ein beeindruckendes Duell mit dem Star aus den USA geliefert. Auch über 50m Freistil ging es im Finale hauchdünn zwischen den Sprint-Protagonisten zu. Hier stellte Nagy in 0:22,49 Minuten eine neue persönliche Bestleistung auf und unterlag als Zweitplatzierter auf den letzten Metern dem Olympiasieger, der in 0:22,27 Minuten anschlug.
Ein weiteres Finale absolvierte Marcel Nagy über 100m Freistil. Auch in diesem Finale schwamm Nagy in 0:50,59 Minuten eine Bestleistung und belegte damit Platz sieben.
Brustspeziallist Moritz Kemper zeigte sein Können im Finale über 50m Brust. Hier kam es zum Duell mit Christian vom Lehn (SG Bayer). Am Zielanschlag belegte auch Moritz in 0:27,92 Minuten Platz zwei. Seinen zweiten Einsatz hatte Moritz über 50m Freistil. In 0:23,80 Minuten egalisierte er seine Bestleistung und belegte im Vorlauf Platz elf.
Mittelstreckler Ullosat und Leyendecker auch überzeugend
Nicht nur die Sprinter des SC Aqua wussten in der Schwimmoper zu überzeugen. Mit Stefan Ullosat und Sanne Leyendecker brachte der SC Aqua zwei ausgewiesene Mittelstreckler ins Wasser. Beide Aktiven deckten auf, dass der SC Aqua auch auf den Mittelstrecken gegen starke Konkurrenz gut aufgestellt ist.
Auf seiner Paradestrecke über 200m Schmetterling lieferte sich Stefan Ullosat im Finale ein enges Duell mit Alexander Behr (SV Gera).
Nach der 100 Meter – Wende hatte Stefan die Führung übernommen. Im Schlusssprint auf den letzten Metern musste sich Ullosat in 2:05,13 seinem Kontrahenten allerdings als Zweiter geschlagen geben.
Auch im Finale über 200m Lagen bot Stefan Ullosat eine gute Leistung und belegte in 2:05,46 den vierten Platz. Weitere Finalteilnahmen hatte Ullosat über 100m Lagen (0:58,45-Platz Fünf); sowie über 100m Schmetterling (0:56,59-Platz Acht).
Einen phantastischen Wettkampf lieferte Sanne Leyendecker ab. Sechs Starts-Sechs Bestzeiten!
Bei jedem Start belohnte sich die 23-Jährige auf ein Neues und krönte den Wettkampf mit dem Erreichen von zwei Qualifikationszeiten für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin. Über 50m Freistil hatte sie in 0:27,12 Minuten die Quali noch um 23 /100 Sekunden verpasst und belegte in der Schwimmoper nach dem Vorlauf Platz Zehn. Es folgten Bestzeiten über 100 und
200 m Freistil. Im Vorlauf über 100m Lagen folgte dann das erste Highlight. Hier steigerte sich Leyendecker auf 1:06,37. Mit dieser Zeit unterbot sie als Achte die Pflichtzeit für Berlin um 4/100 Sekunden. Für das Finale meldete sich Sanne ab.
Am Schlusstag standen für sie die 200m Lagen an. Bereits im Vorlauf schwamm Sanne Leyendecker in 2:23,62 als Neunte Bestleistung. Die Richtzeit für die DKM hatte sie aber um winzige 26/100 Sekunden verpasst. Als Nachrückerin bekam Leyendecker im Finale aber eine weitere Chance, die sie mit einem gut gelungenen, flüssigen Lauf auch nutzen konnte. In 2:23,23 schlug sie auf Platz acht an, und konnte damit die zweite Pflichtzeit für Berlin eintüten.
Janine Wirz meldet sich zurück
Eileen Vieth zeigte ihre stärkste Leistung über 50m Schmetterling. Das Finale absolvierte Vieth in 0:28,47 Minuten auf Platz sechs. Sebastian Nuyen verpasste seine Bestleistung über 50m Rücken in 0:27,27 Minuten auf Platz 15 nur hauchdünn.
Ein Comeback hatte Janine Wirz in Wuppertal. Nach längerer Wettkampfpause hatte Janine ihre Einsätze über 100m Rücken (1:08,00-Platz 23), sowie 100m Schmetterling (1:06,69-Platz 19).
Bestzeiten unserer Schwimmer auch beim Aachener Schwimmfestival
Den Leistungen in Wuppertal standen die angereisten Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Klaus auch in Aachen bei der 50. Auflage des internationalen Wettkampfes nicht nach. Zahlreiche persönliche Bestleistungen gegen die meist aus den Niederlanden angereiste starke Konkurrenz konnte unser Sportlicher Leiter Elmar Schneider vermelden. Insbesondere Lukas Tietze und Stefanie Sievernich ragten aus der Gruppe der fünf teilnehmenden Schwimmer heraus. Auch in Aachen erreichten die Aqua-Sportler insgesamt fünf Finalteilnahmen.
Tietze und Sievernich steigern sich enorm
In guter Form präsentierten sich im schnellen Aachener Becken besonders Lukas Tietze und Stefanie Sievernich.
Stefanie wusste vor Allem auf der Bruststrecke voll zu überzeugen. Erstmals unter 34 Sekunden schlug sie bei 50m Brust in 0:33,84 Minuten an und belegte nach dem Vorlauf damit den vierten Rang. Für das Finale meldete sich Sievernich ab. Über 100m Brust verbesserte sich Stefanie im Vorlauf auf 1:14,83 zur neuen Bestleistung. Im Finale konnte sie ihre Leistung noch einmal steigern und erreichte in 1:14,58 den fünften Platz. Eine weitere Bestleistung schwamm Stefanie Sievernich in 1:08,62 über 100m Lagen (Platz 8).
Lukas Tietze bot in Aachen einen ausgezeichneten Wettkampf. Reihenweise purzelten dabei bei ihm die persönlichen Bestleistungen. Sowohl über 50m Freistil (0:23,44 Minuten-Platz 20), als auch über 100m Freistil (0:51,71-Platz 25) war er so schnell, wie nie zuvor in seiner Karriere unterwegs. Aber auch über die Lagenstrecken ist Lukas mittlerweile angekommen. Über 100m Lagen steigerte sich Tietze auf 0:59,42 Minuten und verpasste die Pflichtzeit für die DKM um lediglich 3/10 Sekunden. Über 200m Lagen gelang ihm im Vorlauf bereits in 2:09,61 eine neue persönliche Bestmarke. Im Finale setzte Lukas in 2:08,72 gegen starke Konkurrenz aber noch einmal eine Schippe drauf und belegte damit nicht nur den vierten Platz, sondern unterbot die Norm für die DKM um 18 /100 Sekunden.
Auch Jan Nigl erreichte in Aachen ein Finale. Über 100m Rücken hatte er im Vorlauf als Sechster in 0:56,87 Minuten angeschlagen. Im Finale konnte Jan die Leistung mit 0:57,28 Minuten mit dem sechsten Rang bestätigen. Auch über 50m Rücken schwamm Nigl eine gute Zeit heraus und belegte gegen starke holländische Konkurrenz in 0:26,38 Minuten Platz zwölf.
Stephane Oris konnte ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung in Aachen aufwarten. Über 50m Schmetterling steigerte sich Oris auf 0:26,72 Minuten (Platz 32). Seine stärkste Leistung bot Stephane über 400m Freistil (4:07,82 Minuten-Platz14).
Leif- Leonard Kliesch erzielte sein bestes Resultat über 50m Freistil (0:25,00-Platz 39).
Gute Ergebnisse beim 38.Herbstschwimmfest in Bergheim
Zwei Aktive der TG Klaus starteten auch beim 38.Herbstschwimmfest der SG Bergheim. Dabei erzielten Gabriel Holzwardt und Maxim Schmidt einige persönliche Bestleistungen. Gabriel steigerte sich über 100m Lagen auf 1:09,31 Minuten; über 400m Lagen auf 5:10,74 Minuten und über 400m Freistil auf 4:55,98 Minuten und belegte im Jahrgang 2007 damit jeweils den ersten Platz.
Maxim Schmidt erzielte ebenfalls neue persönliche Bestleistungen über 100m Lagen
(1:18,25 Minuten), sowie über 400m Freistil (5:27,58) und belegte damit jeweils Platz zwei im Jahrgang 2006. Über 400m Lagen schlug er in 5:47,53 Minuten gar als Erster seines Jahrgangs an.
Herbstschwimmfest in Bergheim
Herbstschwimmfest Bergheim:
Nachwuchs zu Saisonbeginn in Topform
Zum Ende der Herbstferien stand vom 25. bis 27. Oktober mit dem 38. Herbstschwimmfest in Bergheim für die Nachwuchswettkampfmannschaft des SC Aqua Köln 2008 e.V. der erste große gemeinsame Wettkampf der Saison auf dem Programm. Dabei bot die Ausschreibung an allen Tagen die Möglichkeit, auf den Mittel- und Langstrecken das Trainierte zu testen. Der SC Aqua Nachwuchs präsentierte sich hier in toller Form und konnte auch gegen die starke regionale Konkurrenz vielfach Erfolge verbuchen.
Etwas spärlich untergebracht im ‚beheizten‘ Zelt der SG Bergheim zeigten sich die Aktiven trotz Nässe und Kälte bei ihren Starts hellwach und heiß auf neue Bestzeiten. Waren die Mützen und Winterjacken einmal abgelegt, gegen Aqua-Badekappen eingetauscht und die Muskeln gelockert, gingen die neun Mädchen und sechs Jungen des Vereins äußerst konzentriert an ihre Aufgabe und brachten es über den Wettkampf auf insgesamt 100 Starts. Der Lohn für die gute Vorbereitung und die fokussierten Rennen waren insgesamt 83 neue persönliche Bestleistungen – eine tolle Quote! Als Konsequenz dieser Leistungen hörten die anderen anwesenden Vereine nicht nur auf der Startbrücke häufig vom SC Aqua. Auch bei Siegerehrungen waren die Nachwuchsschwimmerinnen und –schwimmer regelmäßige Gäste. So brachten sie in der Gesamtschau 44-mal Edelmetall mit zurück in die Domstadt (10-mal Gold, 19-mal Silber, 15-mal Bronze). Dass elf der Aktiven Medaillen erringen konnten, verdeutlicht die breite Aufstellung des Teams.
Ein perfektes Wochenende erwischten Fanny Fraundorf (2009), Ilvia Gareev (2010), Anna Wu (2010), Björn Förster (2007), Janis Förster (2005), Leander Lehmann (2005) und Khaled Sukar (2011), die bei sämtlichen ihrer Starts neue Bestzeiten aufstellten. Dies gelang auch, mit der Ausnahme um eine Hundertstel Sekunde über 100 m Brust, Margit Breloer (2006).
Bei ihrer Bestzeitenjagd gewann Fanny je zweimal Bronze (100 m Lagen: 1:36,47/400 m Freistil: 7:16,87) und Silber (100 m Brust: 1:50,65/200 m Brust: 3:45,54). Mit ihren tollen Zeiten über 100 m und 200 m Brust unterbot sie dabei auch gleichzeitig die geforderte Norm für die Jahrgangsmeisterschaften des SBM. Ilvia konnte sich aufgrund starker Konkurrenz im Jahrgang 2010 leider nicht mit einer Medaille für ihre Auftritte belohnen, schwamm dafür aber über 100 m Rücken (1:54,77) ebenfalls eine Pflichtzeit für die Verbandsmeisterschaften. Im gleichen Jahrgang verpasste Anna zweimal als Vierte über 50 m Rücken (50,93) und 50 m Freistil (45,04) denkbar knapp die Medaillenränge, unterbot aber dafür wie ihre Teamkollegin die Richtzeit über 100 m Rücken (1:53,15).
Eine wahre Medaillenflut sicherte sich dafür Björn, der am Ende der drei Tage zwei Bronze- (400 m Freistil: 6:13,22/200 m Freistil: 2:53,37), fünf Silber- (400 m Lagen: 6:55,26/50 m Schmetterling: 39,06/50 m Freistil: 34,78/100 m Rücken: 1:27,23/100 m Freistil: 1:18,31) und eine Goldmedaille (200 m Lagen: 3:11,54) sein Eigen nennen durfte. Dass die Zeit über 100 m Rücken gleichzeitig noch die Startberechtigung für die SBM-Meisterschaften bedeutete, war eine doppelte Belohnung. Sein Bruder Janis hatte ebenfalls schwer an der Medaillenausbeute um seinen Hals zu tragen. Er errang fünfmal Silber (400 m Lagen: 6:21,28/50 m Schmetterling: 37,20/50 m Freistil: 32,05/200 m Lagen: 2:59,35/200 m Rücken: 2:59,95) und zweimal Gold (200 m Freistil: 2:44,94/100 m Rücken: 1:21,24). Mit seinen Rennzeiten über 100 m und 200 m Rücken sowie 200 m Lagen löste er gleich drei Tickets für die regionalen Meisterschaften. Auch Leander schwang sich gleich mehrfach auf das Podium und gewann zwei Bronze- (400 m Lagen: 6:35,82/400 m Freistil: 6:01,79) und eine Silbermedaille (50 m Brust: 43,88). Über 50 m Schmetterling (34,91) schnappte er sich in einer tollen Zeit vor seinem Temkollegen die Goldmedaille. Als jüngster im Team feierte Khaled bei 100 m Lagen seinen ersten Medaillengewinn über eine 100 m Strecke (2.: 2:08,76).
Die weiteren Medaillengewinner des Wochenendes waren: Margit, mit vier dritten (50 m Rücken: 42,87/400 m Freistil: 6:43,88/100 m Rücken: 1:35,71/100 m Brust: 1:30,51), einem zweiten (200 m Lagen: 3:17,02) und zwei ersten Plätzen (400 m Lagen: 7:11,33/50 m Brust: 40,24). Die neue Bestzeit über 200 m Brust ist für sie außerdem gleichbedeutend mit der Startberechtigung bei den kommenden Verbandsmeisterschaften. In die Liste trug sich zudem Nike Schiffer (2006) ein, die – bei ihrem zweiten Wettkampf – mit zwei Bronze- (800 m Freistil: 14:12,36/50 m Freistil: 39,96) und einer Silbermedaille (50 m Brust: 54,89) in ihrer Schwimmtasche nach Hause fuhr. Ebenfalls angetreten zu ihren zweiten Wettkampf, konnte sich Paula Strassburger (2007) über 800 m Freistil (14:37,05) über den dritten Podestplatz freuen. Eine Bronzemedaille sicherte sich auch Maryam Sukar (2009) in neuer persönlicher Bestzeit über 50 m Brust (55,86).
Bei den Jungen brach Noyan Göksu (2008) mit einer tollen Zeit von 1:51,23 seinen 100 m Lagen Fluch und errang eine verdiente Bronzemedaille. Ohne Medaillen wollte auch Sven Gareev (2004) nicht die Heimreise antreten. Er sicherte sich insgesamt viermal Gold (50 m Brust: 36,71/100 m Brust: 1:25,79/200 m Brust: 3:10,91/200 m Lagen: 3:01,50), zweimal Silber (400 m Lagen: 6:44,68/50 m Freistil: 31,97) und einmal Bronze (400 m Freistil: 6:02,29).
Ohne Medaille, aber dafür mit einer unterbotenen SBM-Norm über 100 m Rücken (1:44,21) im Gepäck, konnte Anna Laroche (2009) das Wettkampfwochenende erfolgreich abschließen. Eine gute Leistung zeigte auch Cajsa Classen (2008), die insgesamt fünf neue Bestzeiten auf ihrem Konto verbuchte.
Mit der Fülle an gesammelten Bestzeiten, Medaillen und SBM-Richtzeiten lässt sich insgesamt das Fazit eines überaus erfolgreichen Saisonstarts mit der gesamten Nachwuchswettkampfmannschaft festhalten. Den Nachwuchstalenten ist es gelungen, die guten Trainingsergebnisse unter Wettkampfbedingungen mehr als zu bestätigen. Das gibt Motivation und Anschub für den Rest der Saison und lässt gespannt auf kommende Wettkämpfe blicken. Ein vorbildliches Wettkampfverhalten, die Präsentation als Team inklusive lautstarken Anfeuerns komplettierten das positive Gesamtbild und den starken Auftritt des SC Aqua, der auch der Konkurrenz sicher nicht entgangen sein wird.
Anteil am reibungslosen Wettkampfverlauf hatten auch und insbesondere die vier freiwilligen Aqua-Kampfrichter, denen wie so oft großer Dank gilt. Herzlichen Glückwunsch auch an diejenigen, die mit ihren Einsätzen am Wochenende ihre Kampfrichterausbildung abschließen konnten.
(Eike Sacks)
Das Nachwuchsteam des SC Aqua Köln 2008 e.V. beim Herbstschwimmfest in Bergheim (v.l.n.r.): Anna L., Ilvia, Anna W., Khaled, Margit, Fanny, Eike (Trainer), Paula, Nike, Leander (obere Reihe). Maryam, Cajsa, Noyan, Björn, Sven, Janis (untere Reihe).
Turniersieg in Stolberg
Beim 28. Int. Wasserballturnier in Stolberg holten wir den ersten Platz.
Im Finale konnte man sich gegen die Gastgeber in einem spannenden Spiel mit 3:1 durchsetzen. In der Vorrundengruppe A spielte unsere Mannschaft gegen die SGW Bielefeld (6:1), Stolberger SV (2:5), Kaiserslauterer SK (3:3) und Olympia Borghorst (8:3). Durch einen 10:2 Erfolg gegen den SV Derne qualifizierte man sich für das Halbfinale. Hier war der Gegner erneut Kaiserslautern. Nach dem Unentschieden in der Vorrunde konnte man sich diesmal mit 6:1 durchsetzen und das Finale erreichen.
Ein Dank an die Stolberger für ein perfekt organisiertes Turnier!!!
Es spielten: Pavel Levchin, Daniel Sierra – Nikolaus Wolpers, Tonio Ballin, Tobias Schneider, Amin Salehnezad, Daniel Paez, Henry Salk, Marko Stojanovic, Marko Petrovic, Tamas Toth, Sönke Hingst und Nikita Mogilevsky.