Herbstschwimmfest Bergheim:

Nachwuchs zu Saisonbeginn in Topform

Zum Ende der Herbstferien stand vom 25. bis 27. Oktober mit dem 38. Herbstschwimmfest in Bergheim für die Nachwuchswettkampfmannschaft des SC Aqua Köln 2008 e.V. der erste große gemeinsame Wettkampf der Saison auf dem Programm. Dabei bot die Ausschreibung an allen Tagen die Möglichkeit, auf den Mittel- und Langstrecken das Trainierte zu testen. Der SC Aqua Nachwuchs präsentierte sich hier in toller Form und konnte auch gegen die starke regionale Konkurrenz vielfach Erfolge verbuchen.

Etwas spärlich untergebracht im ‚beheizten‘ Zelt der SG Bergheim zeigten sich die Aktiven trotz Nässe und Kälte bei ihren Starts hellwach und heiß auf neue Bestzeiten. Waren die Mützen und Winterjacken einmal abgelegt, gegen Aqua-Badekappen eingetauscht und die Muskeln gelockert, gingen die neun Mädchen und sechs Jungen des Vereins äußerst konzentriert an ihre Aufgabe und brachten es über den Wettkampf auf insgesamt 100 Starts. Der Lohn für die gute Vorbereitung und die fokussierten Rennen waren insgesamt 83 neue persönliche Bestleistungen – eine tolle Quote! Als Konsequenz dieser Leistungen hörten die anderen anwesenden Vereine nicht nur auf der Startbrücke häufig vom SC Aqua. Auch bei Siegerehrungen waren die Nachwuchsschwimmerinnen und –schwimmer regelmäßige Gäste. So brachten sie in der Gesamtschau 44-mal Edelmetall mit zurück in die Domstadt (10-mal Gold, 19-mal Silber, 15-mal Bronze). Dass elf der Aktiven Medaillen erringen konnten, verdeutlicht die breite Aufstellung des Teams.

Ein perfektes Wochenende erwischten Fanny Fraundorf (2009), Ilvia Gareev (2010), Anna Wu (2010), Björn Förster (2007), Janis Förster (2005), Leander Lehmann (2005) und Khaled Sukar (2011), die bei sämtlichen ihrer Starts neue Bestzeiten aufstellten. Dies gelang auch, mit der Ausnahme um eine Hundertstel Sekunde über 100 m Brust, Margit Breloer (2006).

Bei ihrer Bestzeitenjagd gewann Fanny je zweimal Bronze (100 m Lagen: 1:36,47/400 m Freistil: 7:16,87) und Silber (100 m Brust: 1:50,65/200 m Brust: 3:45,54). Mit ihren tollen Zeiten über 100 m und 200 m Brust unterbot sie dabei auch gleichzeitig die geforderte Norm für die Jahrgangsmeisterschaften des SBM. Ilvia konnte sich aufgrund starker Konkurrenz im Jahrgang 2010 leider nicht mit einer Medaille für ihre Auftritte belohnen, schwamm dafür aber über  100 m Rücken (1:54,77) ebenfalls eine Pflichtzeit für die Verbandsmeisterschaften. Im gleichen Jahrgang verpasste Anna zweimal als Vierte über 50 m Rücken (50,93) und 50 m Freistil (45,04) denkbar knapp die Medaillenränge, unterbot aber dafür wie ihre Teamkollegin die Richtzeit über 100 m Rücken (1:53,15).

Eine wahre Medaillenflut sicherte sich dafür Björn, der am Ende der drei Tage zwei Bronze- (400 m Freistil: 6:13,22/200 m Freistil: 2:53,37), fünf Silber- (400 m Lagen: 6:55,26/50 m Schmetterling: 39,06/50 m Freistil: 34,78/100 m Rücken: 1:27,23/100 m Freistil: 1:18,31) und eine Goldmedaille (200 m Lagen: 3:11,54) sein Eigen nennen durfte. Dass die Zeit über 100 m Rücken gleichzeitig noch die Startberechtigung für die SBM-Meisterschaften bedeutete, war eine doppelte Belohnung. Sein Bruder Janis hatte ebenfalls schwer an der Medaillenausbeute um seinen Hals zu tragen. Er errang fünfmal Silber (400 m Lagen: 6:21,28/50 m Schmetterling: 37,20/50 m Freistil: 32,05/200 m Lagen: 2:59,35/200 m Rücken: 2:59,95) und zweimal Gold (200 m Freistil: 2:44,94/100 m Rücken: 1:21,24). Mit seinen Rennzeiten über 100 m und 200 m Rücken sowie 200 m Lagen löste er gleich drei Tickets für die regionalen Meisterschaften. Auch Leander schwang sich gleich mehrfach auf das Podium und gewann zwei Bronze- (400 m Lagen: 6:35,82/400 m Freistil: 6:01,79) und eine Silbermedaille (50 m Brust: 43,88). Über 50 m Schmetterling (34,91) schnappte er sich in einer tollen Zeit vor seinem Temkollegen die Goldmedaille. Als jüngster im Team feierte Khaled bei 100 m Lagen seinen ersten Medaillengewinn über eine 100 m Strecke (2.: 2:08,76).

Die weiteren Medaillengewinner des Wochenendes waren: Margit, mit vier dritten (50 m Rücken: 42,87/400 m Freistil: 6:43,88/100 m Rücken: 1:35,71/100 m Brust: 1:30,51), einem zweiten (200 m Lagen: 3:17,02) und zwei ersten Plätzen (400 m Lagen: 7:11,33/50 m Brust: 40,24). Die neue Bestzeit über 200 m Brust ist für sie außerdem gleichbedeutend mit der Startberechtigung bei den kommenden Verbandsmeisterschaften. In die Liste trug sich zudem Nike Schiffer (2006) ein, die – bei ihrem zweiten Wettkampf – mit zwei Bronze- (800 m Freistil: 14:12,36/50 m Freistil: 39,96) und einer Silbermedaille (50 m Brust: 54,89) in ihrer Schwimmtasche nach Hause fuhr. Ebenfalls angetreten zu ihren zweiten Wettkampf, konnte sich Paula Strassburger (2007) über 800 m Freistil (14:37,05) über den dritten Podestplatz freuen. Eine Bronzemedaille sicherte sich auch Maryam Sukar (2009) in neuer persönlicher Bestzeit über 50 m Brust (55,86).

Bei den Jungen brach Noyan Göksu (2008) mit einer tollen Zeit von 1:51,23 seinen 100 m Lagen Fluch und errang eine verdiente Bronzemedaille. Ohne Medaillen wollte auch Sven Gareev (2004) nicht die Heimreise antreten. Er sicherte sich insgesamt viermal Gold (50 m Brust: 36,71/100 m Brust: 1:25,79/200 m Brust: 3:10,91/200 m Lagen: 3:01,50), zweimal Silber (400 m Lagen: 6:44,68/50 m Freistil: 31,97) und einmal Bronze (400 m Freistil: 6:02,29).

Ohne Medaille, aber dafür mit einer unterbotenen SBM-Norm über 100 m Rücken (1:44,21) im Gepäck, konnte Anna Laroche (2009) das Wettkampfwochenende erfolgreich abschließen. Eine gute Leistung zeigte auch Cajsa Classen (2008), die insgesamt fünf neue Bestzeiten auf ihrem Konto verbuchte.

Mit der Fülle an gesammelten Bestzeiten, Medaillen und SBM-Richtzeiten lässt sich insgesamt das Fazit eines überaus erfolgreichen Saisonstarts mit der gesamten Nachwuchswettkampfmannschaft festhalten. Den Nachwuchstalenten ist es gelungen, die guten Trainingsergebnisse unter Wettkampfbedingungen mehr als zu bestätigen. Das gibt Motivation und Anschub für den Rest der Saison und lässt gespannt auf kommende Wettkämpfe blicken. Ein vorbildliches Wettkampfverhalten, die Präsentation als Team inklusive lautstarken Anfeuerns komplettierten das positive Gesamtbild und den starken Auftritt des SC Aqua, der auch der Konkurrenz sicher nicht entgangen sein wird.

Anteil am reibungslosen Wettkampfverlauf hatten auch und insbesondere die vier freiwilligen Aqua-Kampfrichter, denen wie so oft großer Dank gilt. Herzlichen Glückwunsch auch an diejenigen, die mit ihren Einsätzen am Wochenende ihre Kampfrichterausbildung abschließen konnten.

(Eike Sacks)

2019 Herbstschwimmfest bergheim

Das Nachwuchsteam des SC Aqua Köln 2008 e.V. beim Herbstschwimmfest in Bergheim (v.l.n.r.): Anna L., Ilvia, Anna W., Khaled, Margit, Fanny, Eike (Trainer), Paula, Nike, Leander (obere Reihe). Maryam, Cajsa, Noyan, Björn, Sven, Janis (untere Reihe).

Überzeugende Auftritte in Bonn und Schloß Holte-Stuckenbrock

 Während Zugang Moritz Kemper den SC Aqua in Schloß Holte-Stuckenbrock beim 23.Schwimmevent vertrat, starteten die übrigen Schwimmer der TG Klaus am 12./13.Oktober beim Zaosu-Cup im Bonner Frankenbad. An beiden Veranstaltungen kamen dabei gute Zeiten zu Stande. Schade war nur, dass einige Aktive krankheitsbedingt keine Formüberprüfung am vergangenen Wochenende in Bonn abliefern konnten.

Moritz Kemper beweist, dass er eine große Verstärkung für den SC Aqua sein wird

Beim 23. Schwimmevent des SC Schloß Holte-Stuckenbrock ging Brustspeziallist Moritz Kemper 4-mal für seinen neuen Verein an den Start. Sämtliche Sprintstrecken über 50 Meter standen für ihn auf dem Programm. Dabei gelangen Moritz durchweg gute Zeiten, wobei die erzielten 0:27,77 und Platz eins über die Bruststrecke herausragte.

Bei seinen weiteren Einsätzen über 50m Schmetterling (0:26,87 – Platz zwei); 50m Rücken 0:28,97-Platz fünf); sowie über 50m Freistil (0:24,46 – Platz zwei) wusste der 22-Jährige aber auch zu überzeugen.

Holzwardt überzeugt im Jahrgang / Stefanie Sievernich mit gelungenem Einstand

Im Bonner Frankenbad konnten einige Aktive ihren Trainer durchaus zufrieden stellen. Allen voran wusste Gabriel Holzwardt (Jahrgang 2007) zu überzeugen. Insgesamt ging Gabriel zehnmal an den Startblock. Dabei war er siebenmal im Jahrgang 2007 das Maß aller Dinge und gewann seine Konkurrenzen teilweise mit großem Abstand. Über 50 Meter schwamm er neuen NRW-Jahrgangs-Rekord in 0:32,23 Minuten und verpasste den Deutschen Jahrgangs-Rekord für 12-Jährige um lediglich 33 / 100 Sekunden. Über 100 Meter Brust (1:10,92) fehlten ihm zum NRW-Rekord  lediglich 6 /10 Sekunden. Weitere Siege fuhr Gabriel über 100m Lagen; 100m Schmetterling; 200m Brust und 100m Freistil ein. Auch hier gelangen ihm persönliche Bestzeiten.

Enorm hat sich auch Georg Lockstein (Jg.2006) steigern können. Drei Podest Platzierungen gelangen dem Nachwuchstalent im Jahrgang 2005/2006. Über 50m Schmetterling gewann Georg in 0:34,54 Minuten. Zu Platz zwei reichte es über 100m Lagen (1:20,47) und Platz drei über 100m Schmetterling (1:22,49).

Stefanie Sievernich (Jg.2002) bot einen gelungenen Einstand im Team des SC Aqua und wusste vor Allem über 50m Brust zu überzeugen. In 0:34,51 belegte sie in der Offenen Wertung mit persönlicher Bestleistung den dritten Platz. Über 400m Lagen verpasste sie ihre Bestleistung in 5:25,45 nur um 31/100 Sekunden und belegte damit in der Offenen Wertung den vierten Platz.

Siege für Felsner und Nagy  über die Sprintstrecken

Jessica Felsner startete  krankheitsbedingt lediglich über 50m Freistil und 50m Rücken. Das Freistil-Finale gewann Felsner in 0:25,02. Über 50m Rücken belegte sie in 0:30,28 Platz vier. Ebenfalls krankheitsbedingt startete Marcel Nagy nur über 50m Schmetterling. Sein Finale gewann Nagy dabei in 0:24,44 eindeutig.

Eine starke Vorstellung lieferte Sanne Leyendecker über 100m Lagen in persönlicher Bestleistung als Dritte in 1:06,78 ab. Im Vorlauf als auch Finale über 50m Freistil schrammte Leyendecker an ihrer persönlichen Bestleistung nur knapp vorbei und belegte in 0:27,43 Platz sechs. Zu zwei Finalteilnahmen reichte es für Lukas Tietze. Sowohl über 50m Freistil (0:23,96), als auch über 50m Schmetterling (0:25,44) belegte Tietze Platz vier.

Auch Stephane Oris gelang im Frankenbad ein erfolgreicher Saisoneinstieg. Über 50m Freistil verpasste Stephane seine persönliche Bestzeit in 0:24,90 um lediglich 1/100 Sekunde. Über 100m Schmetterling steigerte er sich allerdings um 2/100 Sekunden auf die persönliche Bestzeit von 0:59,36 und belegte damit den dritten Platz.

Nachwuchs: Vielversprechender Saisonauftakt.

Mit den Verbandsmeisterschaften des Schwimmbezirks Mittelrhein stand für die Nachwuchsmannschaft des SC Aqua Köln gleich ein hochkarätiger Wettkampf zum Auftakt der Kurzbahnsaison auf dem Programm. Ganze sieben Sportler – fünf Jungen und zwei Mädchen – gingen dabei am 5. und 6. Oktober im Bonner Frankenbad an den Start.

Schon im Vorfeld hatten sich die Aktiven mit tollen Leistungen die Qualifikationszeiten und damit ihre Startberechtigung erkämpft. Mit insgesamt 19 Starts zeigte sich die Nachwuchsmannschaft deutlich breiter vertreten als in den vergangenen Jahren. Die großartige Gesamtentwicklung wurde von den Aktiven des SC Aqua dann auch im Wasser noch einmal bestätigt. Insgesamt 15 neue persönliche Bestleistungen standen am Ende der zwei Tage auf dem Notizheft von Dmitri Schmidt, der für den Wettkampf als Trainervertretung am Beckenrand stand. Dabei schwamm der SC Aqua Nachwuchs in der Jahrgangswertung siebenmal unter die Top 10 und viermal unter die Top 6.

Herausragend waren dabei die Leistungen von Margit Breloer, Frieda Schoser (beide 2006), Björn Förster (2007) und Sven Gareev (2004). Direkt am Samstag gelang es Frieda ihre Bestzeit über 50 m Brust um fast eineinhalb Sekunden auf 43,64 zu drücken. Dies bedeutete einen verdienten fünften Platz im Jahrgang 2006. Margit legte am Sonntag über die doppelte Distanz im selben Jahrgang sogar noch einen darauf. In einer tollen Zeit von 1:30,50 musste sie sich leider knapp mit dem vierten Platz zufrieden geben und verpasste als Ersatzschwimmerinnen das doppelte Jahrgangsfinale nur um einen Hauch. Für eine weitere große Überrraschung des Wochenendes sorgte Björn Förster: Als Neuling bei offiziellen Meisterschaften schwamm er über 50 m Rücken (38,99) mehr als vier Sekunden schneller als seine vorherige Bestzeit und schob sich damit auf den sechsten Platz im Jahrgang 2007. Auch Sven Gareev steigerte sich auf seiner Paradestrecke 50 m Brust noch einmal deutlich und blieb mit 35,97 erstmals unter 36 Sekunden. Dies bedeutete am Ende einen guten fünften Jahrgangsplatz.

Weitere Bestzeiten wurden erzielt von: Margit Breloer und Frieda Schoser über 50 m Rücken (43,81 und 42,62), Björn Förster über 50 m Brust (45,24), Janis Förster (2005) über 50 m Brust (41,06), 50 m Rücken (38,72) sowie 100 m Brust (1:31,06), Sven Gareev über 100 m Brust (1:23,72) und 100 m Freistil (1:11,33), Otavio Hass (2004) ebenfalls über 100 m Freistil (1:10,40) sowie Leander Lehmann (2005) über 50 m Schmetterling (36,86) und 100 m Rücken (1:22,54).

Auch wenn es für die absoluten Spitzenplätze im Schwimmbezirk (noch) nicht reichte, zeigten die Athletinnen und Athleten auf diversen Strecken, dass mit dem Nachwuchs des SC Aqua Köln zu rechnen ist. Die dabei geschwommenen und gesteigerten Zeiten sind einerseits im Hinblick auf den frühen Zeitpunkt der Saison äußerst erfreulich und zeigen andererseits das Potenzial der Aqua Schwimmerinnen und Schwimmer. Insgesamt lässt sich ein gelungener Saisonstart der Nachwuchsmannschaft festhalten, der sich hoffentlich Ende Oktober beim Herbstschwimmfest in Bergheim mit der gesamten Nachwuchsmannschaft fortsetzen lässt.

Großer Dank geht wie immer an die mitgereisten Kampfrichter für ihr Engagement beim Wettkampf.

(Eike Sacks)

Vier Titel auf der Kurzbahn in Bonn

Während die meisten Aktiven der TG Klaus ihren Einstieg in die Kurzbahnsaison am 12./13. Oktober beim Zaosu-Cup in Bonn planen, nutzten am 5./6.Oktober an gleicher Stätte zwei Aktive im dortigen Frankenbad die SBM-Kurzbahnmeisterschaften zum persönlichen Saisoneinstieg. Sebastian Nuyen und Eileen Vieth sicherten sich dabei jeweils zwei Titel in der Offenen Klasse.

Nuyen schwimmt persönliche Bestleistung über 100m Rücken
Für Sebastian Nuyen war der Saisoneinstieg ein voller Erfolg. Sowohl über 50m, als auch 100m Brust sicherte sich Sebastian in 0:29,02, bzw. 1:03,86 Minuten jeweils den Titel. Außerdem schwamm er in den Finals über 50m Freistil, sowie 100m Freistil jeweils auf den Silberrang. Im Vorlauf über 100m Rücken gelang ihm zudem in 1:00,75 eine persönliche Bestleistung, die für Platz zwei reichte. Für das Finale meldete sich Nuyen ab.

Auch Eileen Vieth schwamm für den SC Aqua zwei Titel heraus: Das Finale über 50m Freistil gewann sie in 0:26,30. Über 50m Schmetterling reichte die erzielte Zeit von 0:28,42 ebenfalls zum Bezirksmeistertitel. In einem weiteren Finale über 100m Freistil schwamm Eileen zu Silber. Das vierte Finale absolvierte Vieth über 50m Rücken als Fünfte.

Maxim Schmidt schwimmt bei allen Starts Bestzeiten
Zur TG Klaus gehört mittlerweile auch Nachwuchsschwimmer Maxim Schmidt (Jahrgang 2006). Maxim glänzte im Frankenbad in den Jahrgangsentscheidungen und erzielte bei allen acht Starts neue persönliche Bestleistungen. Über 100m Brust erreichte er als Drittplatzierter des Vorlaufes gar das Jahrgangsfinale. Hier bestätigte er mit neuer persönlicher Bestleistung in 1:21,43 seine Vorlaufleistung und holte sich den Bronzerang im Kombijahrgang 2006/2007. Ein weiteres Finale erreichte Schmidt über die 50m Bruststrecke. Auch in diesem Finale konnte er seine Vorlaufleistung steigern und erreichte in persönlicher Bestleistung in 0:37,30 Platz fünf.

Jessica Felsner versilbert ihre Teilnahme an der Universiade

Was ein Erfolg für den Kölner Schwimmsport: Bei ihrer ersten Teilnahme als Mitglied einer deutschen Nationalmannschaft, holte sich die für den SC Aqua startende Kölnerin Jessica Felsner bei der 30. Sommer – Universiade in Neapel die Silbermedaille über 50m Freistil.

Beeindruckendes Event mit knapp 8000 Sportlerinnen und Sportlern aus über 170 Nationen
Es war schon beeindruckend, was Jessica bei Einmarsch der Deutschen Delegation im Stadio San Paolo in Neapel zu sehen bekam. Der Veranstalter hatte das Heimstadion des SSC Neapel wunderschön hergerichtet. Bei vollbesetzten Rängen kam die Eröffnungsfeier mit knapp 8000 Sportlerinnen und Sportlern aus über 170 Nationen schon annähernd an Olympischen Dimensionen ran. Die deutsche Delegation war mit 121 Sportlern eine der größten Mannschaften, welche in das Stadion einmarschieren durften. Insgesamt starteten Deutsche Sportler in 14 von 18 in Neapel angebotenen Sportarten. Vom 4. bis zum 14.Juli fanden die Wettkämpfe statt. Dabei schafften die teilnehmenden Sportler aus Deutschland immerhin 14-mal den Sprung auf das Siegerpodest.
Die 14 teilnehmenden DSV – Athleten errangen bei den Schwimmwettkämpfen drei Medaillen.

Felsner erreicht zwei Finalteilnahmen und liefert sich ein packendes Duell über 50m Freistil
Es war Alles schön hergerichtet in Neapel: Saubere Straßen, gut organisierte Wettkämpfe und freie Fahrt für die Aktiven zu den Wettkampfstätten mit dafür bereitgestellten Bussen. Die Neapolitaner zeigten sich sprichwörtlich von ihrer besten Seite und waren ein exzellenter Gastgeber der 30. Sommer – Universiade. Für Felsner betrug der Transfer mit dem Bus vom Hotel zur Wettkampfstätte Piscina Felice Scandone ca. 30 Minuten. Das 1963 erbaute Schwimmstadion war für die Großveranstaltung restauriert und auf Hochglanz getrimmt worden.
Ihren ersten Einsatz hatte Jessica am Donnerstag, den 4.Juli über 50m Schmetterling. Die erzielte Zeit von 0:27,64 bedeutete nach den Vorläufen Platz 27.
Am Folgetag stand für sie dann schon die erste Hauptstrecke über 100m Freistil an. Bereits im Vorlauf zeigte Felsner, dass ihre Form hervorragend war: In 0:55,70 verpasste sie als Vierte der Vorläufe ihre persönliche Bestleistung um lediglich 1/10 Sekunde. Im abendlichen Semifinale bestätigte Jessica ihre Vorlaufzeit und schlug als Fünfte in 0:55,83 Minuten an.
Am Samstag, den 6. Juli folgte das Finale über diese Strecke. Und nochmals konnte Jessica sich auf 0:55,63 steigern. Mit Platz Sechs hatte sie ein hervorragendes Ergebnis in ihrem ersten Finale bei einer offiziellen internationalen Großveranstaltung erzielt.
Am Sonntag folgte die Nebenstrecke über 100m Schmetterling, welche sie in 1:03,23 auf Platz 34 beendete. Nach einem Tag Ruhepause und ein wenig Sightseeing folgte am Dienstag für Jessica Felsner der Auf Galopp über ihre zweite Hauptstrecke, den 50m Freistil. In 0:25,32 schlug Jessica in ihrem Vorlauf an. Damit qualifizierte sie sich locker als Vierte für das abendliche Semifinale. Bereits in den Vorläufen war ersichtlich, welche Protagonistinnen diese Strecke bestimmen würden: Neben Felsner hatten sich die US-Amerikanerin Ky-Lee Perry als Erste; sowie die Britin Emily Georgia Barclay als Zweite der Vorläufe geoutet.
Im abendlichen Semifinale gab es dann schon ein anderes Ergebnis: In diesem hatte sich Felsner in 0:25,01 als Schnellste, gefolgt von Perry (0:25,11) und Barclay (0:25,13) für das Finale qualifizieren können.
Am Mittwoch, den 10. Juli stand dann der Showdown an: Im Finale folgte ein spannender, wie auch enger Zielanschlag, in dem Nuancen über die Platzierungen entschieden. Hier siegte die US-Amerikanerin Ky-Lee Perry in 0:25,08. Um 4/100 Sekunden geschlagen, erreichte Jessica Felsner in 0:25,12 den Silberrang, gefolgt von Emily Georgia Barclay (GBR) in 0:25,15.

Positives Fazit und ein gutes Gefühl
Das Fazit von Jessica Felsner fällt sehr positiv aus: Bei ihrer ersten Teilnahme an einer internationalen Großveranstaltung hat sie sich bereits in den Siegerlisten eintragen dürfen. Mit einem guten Gefühl ging es für sie am 11.Juli mit dem Flieger zurück Richtung Köln. Nur eine Schwimmerin des DSV war in Neapel übrigens erfolgreicher, als Jessica.
Mit Lisa Höpink (SG Essen) hatte der DSV eine weitere Medaillengewinnerin. Höpink sicherte sich neben der Silbermedaille über 100m Freistil noch den Bronzerang über 100m Schmetterling. Die nächste Universiade findet 2021 in Chengdu ( China ) statt. Für die Austragung der Universiade 2025 hat sich übrigens Deutschland offiziell beworben.
Der ADH (Allgemeiner deutscher Hochschulsportverband) reichte beim Weltverband FISU den “Letter of Intention“ ein. Als Austragungsorte sind Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main und die Metropolregion Rhein-Ruhr im Gespräch.

 

Deutscher Meistertitel zur Krönung einer langen Saison

Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin hat sich Jessica Felsner in die Meisterliste verewigt und sich mit dem Titel über 50m Freistil den krönenden Abschluss einer sehr langen Saison vergoldet. Insgesamt war die Ausbeute des SC Aqua Köln aber eher als durchwachsen zu betrachten. Eine- A und drei-B-Finalteilnahmen unserer 12 teilnehmenden Schwimmerinnen-und Schwimmer gingen als Ergebnis dieser Deutschen Meisterschaften vom 1.-4.August in Berlin hervor. Am Prenzlauer Berg hatten sich 146 Vereine mit insgesamt 464 Teilnehmern eingefunden. 1212 Einzel; sowie 164 Staffelstarts standen an den vier Wettkampftagen auf dem Programm. Wegen des späten Zeitpunktes dieser DM hatten viele Vereine auf die Teilnahme trotz Qualifikation verzichtet, da so spät zum Saisonende für die Aktiven vieler Vereine keine Trainingsmöglichkeiten wegen geschlossener Schwimmbäder zur Verfügung standen.

Vorbereitung auf die DM sehr schwierig/Bestzeiten kaum realisierbar
Bereits über eine Woche vor Beginn der Meisterschaften in Berlin war der LLSP Köln als Trainingsstätte geschlossen. Eine finale Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften mussten sich unsere Schwimmerinnen und Schwimmer somit im Umkreis in anderen Städten suchen. So nutzten z.B. Jessica Felsner und Stefan Ullosat ihre Möglichkeiten unter Anderem in Wuppertal und Dormagen, um sich für den Saisonhöhepunkt vorbereiten zu können. Andere Aktive hatten es da etwas schwieriger. Bestzeiten waren bei den Titelkämpfen im Vorhinein kaum zu erwarten gewesen.

Titelgewinn über 50m Freistil / Jessica Felsner ist die neue Sprinter – Königin von Berlin
Eine lange Saison mit vielen Höhepunkten fand für Jessica Felsner in Berlin einen gelungenen Abschluss. Die Silbermedaillengewinnerin der Universiade von Neapel hatte ihren besten Auftritt über ihre Paradestrecke, den 50m-Freistil. Im Vorlauf bereits hatte Jessica in 0:25,36 als Schnellste angeschlagen und sich damit zur Favoritin auf den Sprint-Titel angemeldet. Das Finale wurde zur engen Kiste: In diesem lieferte sich Felsner ein enges Duell mit Jessica Steiger (VFL Gladbeck), welches sie mit 8/100 Sekunden Vorsprung in 0:25,03 Minuten gewinnen und sich zur neuen Sprinter-Königin von Berlin mit Gold krönen konnte. Eine weitere Finalteilnahme über 50m Schmetterling hatte Jessica Felsner diesem Finale geopfert und sich abgemeldet. Als Vierte des Vorlaufes (0:27,31) hatte sie sich zwar für das A-Finale qualifiziert, aber es hätte keinen Sinn gegeben, zwei Finalteilnahmen binnen weniger Minuten nacheinander abspulen zu wollen. Eine weitere Finalteilnahme absolvierte Jessica über 100m Schmetterling. Im Vorlauf hatte sie in 1:02,08 Minuten ihre persönliche Bestleistung um lediglich 1/10 Sekunde verpasst und sich als neunte für das abendliche B-Finale qualifiziert. Im B-Finale schlug Felsner in 1:02,20 auf Platz zehn an. Diesen zehnten Platz erreichte Jessica am Schlusstag der Meisterschaften von Berlin in 0:57,14 auch über 100m Freistil. Für die Teilnahme am B-Finale meldete sich Felsner allerdings ab.
Die Luft war sprichwörtlich nach dem Titelgewinn vom Vortag raus.

Weitere Finalteilnahmen von Ullosat und Leyendecker
Für Stefan Ullosat fingen die Meisterschaften von Berlin sehr gut an. Bereits bei seinem ersten Start schwamm Stefan über 100m Schmetterling in 0:56,14 (Platz 19) persönliche Bestleistung. Sein zweiter Start am Samstag über 200m Schmetterling verlief noch erfolgreicher. Im Vorlauf steigerte sich Ullosat wieder zur Bestleistung und schlug nach guter Renneinteilung in 2:07,00 Minuten auf Platz 12 an. Im abendlichen B-Finale riskierte Stefan dann zu viel. Nach zu schnellem Angang musste er auf der letzten Bahn dem Tribut zollen und schlug in 2:09,71 auf Platz 16 an. Eine weitere Bestleistung, wie auch mögliche B-Finalteilnahme machte Stefan sich über 200m Lagen zu Nichte. Nach der 100 Meter-Wende hatte er in Brustlage zwei, statt einem erlaubten Delphinkick durchgeführt, Folge: Disqualifikation.
Eine weitere Finalteilnahme für den SC Aqua Köln erreichte Sanne Leyendecker über 400m Lagen. Als 18. des Vorlaufes (5:10,78) rückte sie in das abendliche B-Finale auf. In diesem Finale steigerte sich Sanne auf 5:09,09. Mit dieser Zeit schlug Leyendecker bei ihrer ersten Teilnahme an einem Finale der Offenen Deutschen Meisterschaften auf Platz 15 an. Bei ihren weiteren Starts über 200m Lagen (2:27,48/Platz 27); sowie über 100m Freistil (0:59,85/Platz 36) verpasste Sanne Leyendecker ihre persönliche Bestleistung jeweils knapp.
Florian Schröder hatte zwar nur einen Einzelstart über 100m Freistil zu absolvieren, aber diesen bewältigte er so schnell, wie nie zuvor in seiner Karriere. Mit der Zeit von 0:53,10 schlug Florian in neuer persönlicher Bestleistung auf Platz 34 an. Noch besser lief es für Schröder bei seinen Staffelstarts. Als Startschwimmer der 4x100m Freistilstaffel der Männer steigerte er sich auf 0:53,06 Minuten. Gar in 0:52,83 schlug Florian Schröder als Startschwimmer der gemischten 4x100m Freistilstaffel an.
Lukas Tietze ging in Berlin 3-mal an den Start. Über 50m Schmetterling schlug Lukas in 0:25,34 auf Platz 20 an. Über 50m Freistil erreichte Tietze in 0:24,69 Platz 52 und über 100m Freistil in 0:54,35 Platz 56.
Eileen Vieth absolvierte ihren Start über 50m Freistil in 0:26,87 auf Platz 21.
Sebastian Nuyen verpasste bei seinem Lauf über 50m Brust seine Saisonbestleistung in 0:30,14 Minuten um lediglich 2/100 Sekunden und schlug auf Platz 29 an. Mirko Ewald erreichte in 0:24,34 über 50m Freistil Platz 38. Die gleiche Platzierung erreichte auch Adrian Richter über 50m Schmetterling (0:26,17). Seinen zweiten Start schloss Adrian über 50m Freistil in 0:24,88 auf Platz 58 ab. Stephane Oris schwamm über 200m Freistil in die Nähe seiner persönlichen Bestleistung und belegte in 1:58,87 Rang 48.
In der Junioren-Wertung der Jahrgänge 1999/2000 gingen Maurice Kruck und Eric Durchholz an den Start. Während Maurice über 200m Freistil in 2:00,30 Platz 15 / offene Klasse Platz 52 belegte; erreichte Eric über die gleiche Strecke in 2:00,46 Platz 17 / offene Klasse Platz 58. Außerdem startete Eric Durchholz auch über 100m Freistil und erreichte dabei in 0:54,47 Platz 27 in der Junioren-Wertung. Zu Platz 58 reichte diese Zeit in der offenen Klasse.

Überzeugende Staffel-Ergebnisse
Insgesamt stellte der SC Aqua drei Staffeln in Berlin auf. In der Besetzung Maurice Kruck; Stephane Oris; Florian Schröder und Eric Durchholz erreichte die 4x200m Freistilstaffel der Männer in 7:52,72 Platz zehn.
Auf Platz sechs in 3:40,19 schlug die 4x100m Freistil Mixed-Staffel in der Besetzung Florian Schröder; Mirko Ewald; Eileen Vieth und Jessica Felsner an.
Zu Platz 14 über 4x100m Freistil männlich reichte es in der Besetzung Florian Schröder; Mirko Ewald; Lukas Tietze und Sebastian Nuyen. Diese Staffel schlug in der Zeit von 3:32,40 an.

Fazit fällt positiv aus.
Der sportliche Leiter Elmar Schneider war mit den Leistungen seiner Schwimmer größtenteils zufrieden. Die Mannschaft trat als geschlossene Einheit auf und die meisten Ergebnisse der Aktiven waren im Bereich der Saison, bzw. persönlichen Bestleistungen angesiedelt.
Das I-Tüpfelchen bildete natürlich der Titelgewinn von Jessica Felsner über ihre Paradestrecke, den
50m – Freistilsprint.
Gleichzeitig hat eine überaus lange Saison ihr Ende gefunden. Nun heißt es, den Akku in der wohlverdienten Sommerpause neu aufzutanken, denn der nächste Höhepunkt, die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften sind vorverlegt worden und stehen bereits vom 14.-17. November auf dem Programm.

39 Medaillen beim Saisonabschluss in Witten

 Für einige Aktive der TG Klaus war der Wettkampf im Freibad Witten Annen der Saisonabschluss; für Andere diente die Veranstaltung als Vorbereitung und willkommenes Training unter Wettkampfbedingungen für die in knapp zwei Wochen anstehenden Deutschen Meisterschaften. Die elf teilnehmenden Aktiven des SC Aqua gingen dabei 78-mal an den Start und erreichten 39-mal das Siegerpodest. Dabei erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer  22-Gold; 9-Silber, sowie 7-Bronzemedaillen. Zusätzlich holte sich die Mixed-Staffel über 4x100m Freistil Gold.

Agnes Lockstein und Gabriel Holzwardt dominieren die Jahrgangs-Entscheidungen

In den Jahrgängen 2007 weiblich, als auch männlich hatte der SC Aqua Köln gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Agnes Lockstein siegte bei allen ihren Starts und stellte dabei vier neue persönliche Rekorde auf. Über 100m Freistil (1:06,87); 400m Freistil (5:12,71); 200m Brust (3:11,10), sowie 100m Schmetterling (1:13,31) steigerte sich Lockstein zur Bestleistung. Ihre weiteren Starts über 50m Freistil; 50m Schmetterling und 200m Lagen konnte Agnes ebenfalls als Siegerin ihres Jahrgangs absolvieren.

Nicht weniger erfolgreich im Jahrgang 2007 war Gabriel Holzwardt. Auch Holzwardt stieg bei seinen sieben Starts jeweils als Sieger aus dem Wasser. Dabei stellte auch er über 200m Freistil (2:26,71) und 50m Rücken (0:36,53) jeweils persönliche Bestzeiten auf. Seine weiteren Starts über 50m Freistil; 100m Freistil; 400m Freistil; 50m Brust und 50m Schmetterling führten ihn auch zum obersten Siegerpodest.

Nils Förster (Jg.2004) siegte sowohl über 50m Schmetterling (0:31,52); als auch über 200m Lagen (2:34,15) mit neuer Bestleistung. Zudem gewann er auch über 50m Freistil in 0:27,99 und über 100m Freistil in 1:01,92. Weitere Bestzeiten schwamm Nils über 400m Freistil (5:02,72-Platz 2); sowie 100m Rücken (1:14,42-Platz 2).

Georg Lockstein (Jg.2006) schwamm zu Silber über 400m Freistil (5:24,12) und zu Bronze über 200m Lagen (3:02,27); sowie 50m Schmetterling (0:35,87).

Fenja Holzwardt (Jg.2004) errang ebenfalls Bronze über 200m Brust (3:25,67).

Maxim Schmidt (Jg.2006) konnte sich auch über Bronze freuen (50m Brust – 0:40,79 Minuten).

In der offenen Wertung zahlreiche Podest-Platzierungen

Auch in der offenen Wertung konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer überzeugen.

Als Vorbereitungswettkampf  für die DM in Berlin galt es für einige der anwesenden Leistungsschwimmer darum, die Form zu testen. Dabei erzielten die Aktiven durchaus gute Zeiten. Jessica Felsner konzentrierte sich dabei ganz auf die kurzen Sprintstrecken und siegte sowohl im Finale über 50m Freistil (0:26,33), als auch über 50m Schmetterling (0:28,35).

Über 50m Rücken wurde sie in 0:31,52 Zweite und über 50m Brust in 0:36,13 Dritte.

Sanne Leyendecker gewann die 100m Schmetterling in 1:10,39. Im Finale über 50m Freistil schlug sie hinter Felsner in 0:27,84 als Zweite an.

Stefan Ullosat belegte gleich vierfach den zweiten Rang: Sowohl 100m Schmetterling (0:59,19); 200m Schmetterling (2:12,33), als auch 200m Freistil (2:04,56) schloss Ullosat als Zweiter ab. Nach dem Anschlag im Finale über 50m Schmetterling (0:26,06) kam das vierte Silber dazu.

Stephane Oris siegte über 200m Lagen (2:15,94). Jeweils Bronze errang Oris über 100m Schmetterling (1:01,33) und 400m Freistil (4:17,57).

Florian Schröder hatte sein bestes Ergebnis über 100m Freistil als Vierter (0:54,97).

Ihren einzigen Staffelstart hatten die Aqua-Schwimmer in der 4x100m Freistil Mixed-Staffel.

In der Besetzung Oris, Ullosat, Leyendecker und Felsner war die Mannschaft in 3:51,18 siegreich.

 

Schnelle Zeiten bei NRW-Meisterschaften am Küllenhahn

 Vier Wochen vor dem Saisonhöhepunkt der Deutschen Langbahnmeisterschaften in Berlin, stellte die NRW-Meisterschaft “offen “ und der älteren Jahrgänge im Wuppertaler Schwimmleistungszentrum Küllenhahn eine willkommene Gelegenheit zur Formüberprüfung unserer Leistungsschwimmer dar. Aus dem vollen Training heraus galt es, unter Wettkampfbedingungen und gegen starke Konkurrenz, den aktuellen Leistungsstand zu testen.

Am Küllenhahn konnten unsere Aktiven dabei schon recht schnelle Zeiten zu Protokoll bringen.

Vieth und Ullosat erringen Bronze / Maurice Kruck einen Jahrgangstitel

Bei Eileen Vieth lief es schon recht gut über die kurze Freistil-Sprintstrecke. Im Vorlauf hatte Vieth sich mit 0:26,94 als Vierte für das Finale der Offenen Klasse qualifiziert. In diesem Finale sprintete Eileen die 50 Meter so schnell, wie nie zuvor in ihrer Laufbahn, und da auch der Anschlag genau passte, konnte sie sich nicht nur über eine neue persönliche Bestleistung in 0:26,59 freuen, sondern auch über die dafür errungene Bronzemedaille. Über 50m Rücken lief es nicht ganz so gut.

Diese Strecke absolvierte Vieth in 0:32,62 (Platz 32).

Vier Finalteilnahmen hatte Stefan Ullosat erreicht, was bei  fünf Starts eine beeindruckende Quote darstellt. Nachdem Ullosat über 50m Freistil in 0:25,07 den Vorlauf auf Platz 27 abgeschlossen hatte, schaffte er es bei allen übrigen Starts ins Finale der offenen Klasse. Über 50m Schmetterling belegte Stefan in 0:26,17 Platz acht. Die doppelte Streckenlänge bewältigte Ullosat in 0:57,97 als Fünfter. Im 200m Lagen-Finale konnte Stefan Ullosat seine persönliche Bestzeit mit der Zeit von  2:12,11 einstellen und sich damit den vierten Platz sichern. Für einen Medaillengewinn hatte es bis vor dem letzten Einzelfinale der Veranstaltung am Küllenhahn für ihn aber nicht gereicht, also musste der letzte Lauf über 200m Schmetterling dafür herhalten: In diesem Finale konnte Stefan seine Vorlaufzeit um über 2 Sekunden auf 2:10,97 steigern und sich als Dritter über die erzielte Bronzemedaille freuen.

Den einzigen Titel für den SC Aqua konnte Maurice Kruck im Jahrgang erzielen. Über 200m Freistil war Maurice im Jahrgang 2000 / 2001 nicht zu schlagen. Hier siegte er in 1:59,81. Weitere vordere Platzierungen erreichte Kruck  über 400m Freistil in 4:21,02 (Platz 7); sowie über 100m Schmetterling (1:00,03/Platz 5)

Insgesamt 14 Finalteilnahmen in den Einzeldisziplinen

Insgesamt starteten  Aqua-Schwimmer 14-mal im Finale. Sanne Leyendecker hatte als Sechste über 200m Freistil (2:11,83); sowie als Vierte über 200m Lagen in 2:27,15  zwei Finalteilnahmen im Wuppertaler Becken. Zusätzlich konnte Sanne ein weiteres Top – 10 Ergebnis über 400m Freistil in 4:40,30 Minuten erzielen. Ganz stark zeigte sich Lukas Tietze im Finale über 50m Schmetterling. Dieses beendete er in 0:25,47 als Vierter. Stephane Oris schwamm im Vorlauf über 200m Lagen in 2:14,46 Bestzeit. Das Finale beendete Stephane in 2:17,91 als Zehnter. Ein weiteres Finale erreichte Oris über 200m Freistil. Hier schlug er auf Platz Sieben an. Jan Nigl belegte in 0:28,30 im 50m- Rückenfinale ebenfalls Platz Sieben.

Auch vordere Platzierungen erreichte Sebastian Nuyen über 50m Brust (0:30,38- Platz 8); sowie 50m Rücken (0:28,34-Platz 11). Für die Finals meldete sich Sebastian ab. Weiterhin starteten in Wuppertal  Eric Durchholz über 100m Freistil (0:55,20-Platz 21); sowie Leif-Leonard Kliesch (50m Freistil/Platz 59).

Den einzigen Staffeleinsatz hatte unsere Mannschaft in der männlichen 4x200m Freistilstaffel.

In der Besetzung Maurice Kruck, Lukas Tietze, Eric Durchholz und Stephane Oris schlug die Mannschaft in 8:10,72 als Vierte an.

 

 

Bestzeiten bei Wettkämpfen  in Duisburg und im LLSP Köln

 

Am vergangenen Wochenende starteten Aktive der TG Klaus sowohl in Rom, als auch bei den Ruhr Games in Duisburg und beim 2.TPSK Saisonabschluss – Wettkampf im LLSP Köln. Bei allen Veranstaltungen konnten persönliche Bestleistungen unserer Schwimmer notiert werden.

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Aqua-Schwimmer überzeugen beim 56. Settecolli in Rom

 

Neben den Veranstaltungen der Mare-Nostrum Tour gibt es im europäischen Schwimmkalender einen weiteren Wettkampf, der die Schwimmstars aus aller Welt seit Jahren anzieht: Der Veranstalter der 56.Trofeo Settecolli vom 21.-23.Juni im Stadio del Nuoto al Foro Italico hatte in Rom wieder einmal einen Großteil der Weltelite zu Gast: Im Weltmeisterschaftsbecken von 2009 starteten unter anderen bekannte Schwimmstars wie: Michael Andrew (USA); Daiya Seto (Japan); Adam Peaty (GBR); Kristof Milak (Ungarn); Chad LE Clos (Südafrika); Florent Manaudou (Frankreich) ; Marco Koch (Deutschland); Pernille Blume (Dänemark); Federica Pellegrini (Italien); Femke Heemskerk (NED) und Holly Barratt (Australien). Für den SC Aqua Köln gingen Stefan Ullosat und Lukas Tietze an den Start. Jessica Felsner war als Mitglied des SV NRW-Kaders ebenfalls in Rom am Start. Bei der Top-Veranstaltung wurden im Foro Italico bei vollbesetzten Rängen insgesamt 90.000 € Preisgelder ausgeschüttet.

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